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	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 10:44:36 +0000</pubDate>
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		<title>Dutzende Menschen bei Zusammenstößen im Südsudan getötet</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 15:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Dutzende Menschen bei Zusammenstößen im Südsudan getötet
KAIRO, 04. März (RIA Novosti). Mindestens 89 Menschen sind am Mittwoch bei Zusammenstößen der sudanesischen Armee mit Zivilkisten in der südlichen Provinz Al-Buhairat ums Leben gekommen.
Wie die ägyptische Agentur Mena berichtete, war ein Streit zwischen zwei Stämmen um Rindvieh am Mittwoch zu gewalttätigen Auseinendersetzungen eskaliert. Zur Beendigung der Krawalle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://img.rian.ru/images/12438/82/124388242.jpg" alt="" width="262" height="161" />Dutzende Menschen bei Zusammenstößen im Südsudan getötet</p>
<p>KAIRO, 04. März (RIA Novosti). Mindestens 89 Menschen sind am Mittwoch bei Zusammenstößen der sudanesischen Armee mit Zivilkisten in der südlichen Provinz Al-Buhairat ums Leben gekommen.</p>
<p>Wie die ägyptische Agentur Mena berichtete, war ein Streit <span id="more-25353"></span>zwischen zwei Stämmen um Rindvieh am Mittwoch zu gewalttätigen Auseinendersetzungen eskaliert. Zur Beendigung der Krawalle wurde eine Armeeeinheit in die Region entsandt, die jedoch überraschend von Angehörigen der beiden Stämme angegriffen wurde.</p>
<p>Im Sudan stehen im April Präsidenten- und Parlamentswahlen an, die ersten seit rund 20 Jahren. Vor diesem Hintergrund kommt es immer häufiger zu Zusammenstößen zwischen Zivilisten und Soldaten. Besonders schlimm ist es um die westliche Provinz Darfur bestellt, wo in den vergangenen Wochen bis zu 400 Menschen getötet wurden. Laut internationalen Beobachtern haben Stammeskonflikte im vergangenen Jahr im Sudan mehr als 2500 Menschenleben gefordert.</p>
<p>Der Krieg in der sudanesischen Region Darfur, wo zahlreiche um ihre Unabhängigkeit ringende Gruppierungen den Regierungskräften gegenüberstehen, dauert seit Februar 2003 an. Nach UN-Angaben sind inzwischen mehr als 300 000 Menschen getötet worden. Der vor kurzem geschlossene Waffenstillstand zwischen Rebellen und der Regierung wird immer wieder gebrochen.</p>
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		<title>Die großen Unbekannten</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 12:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die großen Unbekannten
Vom Sudan über Nordkorea bis Moldawien und Afghanistan: Trotz Unrechtsregimen und Terroranschlägen finden immer häufiger auch ungewöhnliche Länder den Weg in die Reisekataloge der Veranstalter.
VON FABIAN VON POSER
Allah sei mit uns! Amir tritt aufs Gaspedal. Der Motor faucht, die Federn rasseln, der Wagen schwankt. Wie ein Gummiball hüpft der Toyota zwischen den Dünen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.merkur.de/uploads/pics/2010_08.28_meroe8.jpg" alt="" width="330" height="220" />Die großen Unbekannten</p>
<p>Vom Sudan über Nordkorea bis Moldawien und Afghanistan: Trotz Unrechtsregimen und Terroranschlägen finden immer häufiger auch ungewöhnliche Länder den Weg in die Reisekataloge der Veranstalter.</p>
<p>VON FABIAN VON POSER<br />
Allah sei mit uns! Amir tritt aufs Gaspedal. Der Motor faucht, die Federn rasseln, der Wagen schwankt. Wie ein Gummiball hüpft der Toyota zwischen den Dünen hin und her. Ein heißer Luftschwall dringt durch die Fenster in den Fond des Wagens: kochende Wüstenluft, verkohlter Sand,<span id="more-25132"></span> geschmolzenes Gummi. Wild schwankt das Auto über die Dünenkämme. Wie ein Aquarell liegen die Sandberge da, wie gleichförmige Schlangenlinien auf ein Blatt Papier gezogen die kleinen Wellen, die der Wind in den Sand gezeichnet hat. Dann stehen sie plötzlich vor uns: Zu groß geratenen Zuckerhüten gleich recken die Pyramiden von Meroe ihre Häupter in den Himmel. Feuerrot lodern ihre Spitzen im Sonnenuntergang. Dahinter wechselt der Himmel fast sekündlich seine Farbe, so als ziehe jemand buntes Zellophanpapier am Horizont entlang. Von tintenblau über zitronengelb zu ziegelrot.</p>
<p>„2500 Jahre und vielleicht ein bisschen mehr“, sagt Amir geheimnisvoll, als die Sonne im Nil versinkt. „Die Nubier waren ein großes Volk, ein mächtiges Volk.“ Von 2500 vor bis 350 nach Christus herrschte der nordafrikanische Volksstamm über weite Teile des heutigen Sudan und das südliche Ägypten. Schon früh übernahmen die Nubier Elemente der ägyptischen Kunst, auch die Gräberkultur kopierten sie. Rund 120 Pyramiden zählt allein die Nekropole von Meroe, insgesamt 210 sollen es im Sudan sein – mehr als in ganz Ägypten. Kaum ein Europäer hat den Ort in den vergangenen fünf Jahrzehnten betreten. Seit 1956 kommt der größte Staat Afrikas nicht zur Ruhe.</p>
<p>Doch inzwischen bieten einige Reiseveranstalter wieder Touren in das Land am Nil an. Nicht in den Westen nach Darfur, wo die Reitermiliz Dschandschawid gemeinsam mit der Regierung in Khartum skrupellos gegen schwarzafrikanische Zivilisten vorgeht, sondern in den Norden an der Grenze zu Ägypten. „Man mag das Regime nicht befürworten“, sagt Edwin Doldi, Sicherheitsbeauftragter beim Münchner Studienreiseanbieter Studiosus. „Aber das Land ist kulturgeschichtlich ungemein interessant. Und der Norden lässt sich problemlos bereisen.“</p>
<p>Eine wachsende Zahl exotischer Ziele findet seit einigen Jahren den Weg in die Reisekataloge. Nicht nur, weil Flugzeuge den Reisenden heute binnen weniger Stunden beinahe an jeden erdenklichen Fleck der Erde tragen, sondern auch, weil sich viele Gäste gerade bei ausgefallenen Zielen gerne auf die Sicherheit einer Veranstalterreise verlassen. Trotz Verstößen gegen die Menschenrechte und Terroranschlägen bieten einige Veranstalter Reisen in Krisenländer an.</p>
<p>Doch wie kommen die Anbieter auf Ziele wie den Sudan? „Die Idee zu einem neuen Land oder einer neuen Region kommt in der Regel von einem Reiseleiter, einem unserer Produktmanager oder einer Reiseagentur vor Ort“, erklärt Edwin Doldi. „Wir werten die Informationen aus und beraten dann darüber. Wenn eine Region oder ein Land wieder bereisbar ist, taucht es vielleicht ein Jahr, manchmal auch erst viel später im Katalog auf. Das oberste Gebot bei der Auswahl bleibt aber immer die Sicherheit des Reisegastes.“<br />
Der Sudan ist nur eines von vielen Zielen, die in den vergangenen Jahren von Veranstaltern wieder oder neu angeboten werden. Zum ersten Mal seit langem findet sich auch Kolumbien wieder im Angebot der Veranstalter. Jahrelang kämpften linksgerichtete Farc-Rebellen gegen die Regierung in Bogotá. Immer wieder kam es zu Entführungen, die sich zu einer regelrechten Industrie entwickelten. Inzwischen hat sich die Sicherheitslage verbessert und Gruppenreisen können wieder ohne Risiko durchgeführt werden.</p>
<p>Ähnlich erging es dem Libanon. Seit der Präsidentenwahl 2008 und der Beteiligung der Opposition an der Regierung ist das Land wieder ohne Bedenken bereisbar. Der Münchner Veranstalter FTI hat dem Libanon jüngst sogar einen eigenen, 52 Seiten starken Katalog gewidmet. Fast die Hälfte davon füllen Stadthotels in Beirut. Dank der außergewöhnlichen Architektur, des pulsierenden Nachtlebens und der Vielfalt des gastronomischen Angebots hat sich die libanesische Hauptstadt den Beinamen „Paris des Nahen Ostens“ aufs Neue erworben. Wenn es nach Dietmar Gunz, Vorsitzender der FTI-Geschäftsführung, geht, soll Beirut in Zukunft sogar Städtereisezielen wie Barcelona oder Istanbul Konkurrenz machen. „Das Potenzial dazu hat die Stadt.“</p>
<p>Doch auf der Suche nach neuen Zielen geht es nicht allein darum, die Wachstumsziele von morgen aufzuspüren, sondern auch wirkliche Exoten anzubieten. So hat vor einiger Zeit sogar Nordkorea Anbieter im Westen gefunden. Während sich Südkorea als moderner Staat präsentiert, ist Nordkorea seit der Unabhängigkeitserklärung 1948 technologisch und wirtschaftlich zurückgeblieben. In dem von den USA früher einmal zur „Achse des Bösen“ gezählten Norden kann der Besucher dafür noch ein einzigartiges politisches Relikt bestaunen: das System des Staatskommunismus. „Es sind vor allem Stammgäste und erfahrene Reisende, die solche ausgefallenen Ziele buchen“, sagt Edwin Doldi. „Die Nachfrage bewegt sich hier freilich auf relativ geringem Niveau.“</p>
<p>Auch in Europa werden noch neue Ziele entdeckt. Zum Beispiel Moldawien. Seit der Unabhängigkeit von Russland 1991 ist das Land souverän. Zwar setzen sich die Konflikte zwischen dem westlichen und stärker an Rumänien angelehnten und dem östlichen, an Russland angelehnten Teil fort. „Diese ethnische, religiöse und ideologische Vielfalt und das reiche Erbe der orthodoxen Klöster machen Moldawien aber zu einem äußerst interessanten Studienreiseziel“, heißt es beim Königsteiner Reiseanbieter Ikarus Tours, der das Land seit 2005 im Programm hat.</p>
<p>Selbst ein Ziel wie der Irak ist für die Veranstalter nicht grundsätzlich tabu. Seit dem Einmarsch amerikanischer und britischer Truppen 2003 befindet sich das Land offiziell im Ausnahmezustand. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen dorthin. Doch das könnte sich bald ändern. Zwar ist heute in Bagdad keine internationale Hotelkette mehr vertreten. Das irakische Tourismusministerium denkt jedoch schon jetzt an die Zeit, wenn wieder Sicherheit eingekehrt ist am Tigris. Zwischen zwei und fünf Milliarden Euro sollen allein für einen neuen Tourismuskomplex auf der etwa zwei Quadratkilometer großen Hochzeitsinsel im Tigris in Bagdad ausgegeben werden. Geplant sind mehrere Luxushotels, Wellnessanlagen, ein Jachthafen, Boutiquen, Restaurants und ein Golfplatz.</p>
<p>Reiseveranstalter wie der kalifornische Anbieter Distant Horizons und die französische Firma Terre Entière bieten bereits seit 2008 wieder Reisen in den Norden des Landes an. Auch deutsche Veranstalter verfolgen das Geschehen mit Spannung. „Der Irak ist das Herz des alten Orients, er bietet einen einzigartigen Kulturschatz“, sagt Manfred Schreiber, Gebietsleiter Naher und Mittlerer Osten bei Studiosus. „Das Land war so lange nicht bereisbar, deswegen herrscht gerade unter Orientkennern großer Nachholbedarf.“ Schon 2001, kurz vor den Anschlägen vom 11. September, war der Irak für einige Monate im Programm von Studiosus. „Damals waren alle Reisen sofort ausgebucht“, sagt Schreiber. Zu den Hauptattraktionen zählen die Bibelstadt Babylon, die sumerischen Königsstädte Ur und Uruk, die assyrischen Metropolen Nimrud, Ninive und Assur, die parthischen Ruinen von Hatra sowie die den Muslimen heiligen Städte Kerbela, Nadschaf und Samara.<br />
Auch ein anderes ausgefallenes Ziel könnte schon bald eine Renaissance erleben: Afghanistan. Nach vielen Jahren taucht das Land am Hindukusch zum ersten Mal wieder auf der touristischen Landkarte auf. Einheimische Veranstalter bieten schon jetzt wieder Touren zu den 2001 von Talibankriegern gesprengten Buddha-Statuen von Bamian an, unternehmen Trekkingtouren in die nördliche Provinz Badakschan, Snowboard-Touren in den Hindukusch und Rafting auf dem Panschir.</p>
<p>Aber kann man überhaupt bedenkenlos in Länder reisen, in denen Unrecht, Entführungen und Gewalt auf der Tagesordnung stehen? „Diese Länder zu isolieren bringt den Menschen vor Ort unserer Überzeugung nach gar nichts. Sie ihrem Schicksal zu überlassen ist der falsche Weg“, sagt Studiosus-Mann Edwin Doldi. „Wir glauben, dass ein Tourismus, der sich sozialverträglich nennt und nicht nur nimmt, sondern den Menschen in den besuchten Regionen auch etwas gibt, den Reisenden und den Menschen in den Ländern Vorteile bringt.“ Das gelte für viele Länder dieser Kategorie.</p>
<p>In Birma zum Beispiel, wo seit Jahren ein Militärregime regiert, unterstütze sein Unternehmen eine Klosterschule durch die Anschaffung medizinischer Geräte für die Schulklinik, so Doldi. „Diese Lehranstalt besuchen inzwischen rund 6500 Schüler – und unsere Gäste im Rahmen von Studienreisen. Und das bringt beiden Seiten etwas.“</p>
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		<title>Waffenstillstand für Darfur unterzeichnet</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:01:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Waffenstillstand für Darfur unterzeichnet
Einen Tag nach der Unterzeichnung eines Waffenstillstands für die westsudanesische Krisenregion Darfur kündigte die Regierung in Khartum am Mittwoch die Freilassung von 57 inhaftierten Rebellen vor.
Justizminister Abdul-Basit Sabdrat sagte, die Mitglieder der Rebellengruppe Recht und Gerechtigkeit (JEM) würden „innerhalb von Stunden“ auf freien Fuß gesetzt, berichtete der Rundfunksender Radio Miraya. Insgesamt 50 der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://p3.focus.de/img/gen/6/7/1267031726_31123_24002720_1245119_3_dpa_Pxgen_r_220xA.jpg" alt="" width="220" height="164" />Waffenstillstand für Darfur unterzeichnet<br />
Einen Tag nach der Unterzeichnung eines Waffenstillstands für die westsudanesische Krisenregion Darfur kündigte die Regierung in Khartum am Mittwoch die Freilassung von 57 inhaftierten Rebellen vor.</p>
<p>Justizminister Abdul-Basit Sabdrat sagte, die Mitglieder der Rebellengruppe Recht und Gerechtigkeit (JEM) würden „innerhalb von<span id="more-25082"></span> Stunden“ auf freien Fuß gesetzt, berichtete der Rundfunksender Radio Miraya. Insgesamt 50 der nun begnadigten Rebellen waren 2009 zum Tode verurteilt worden.</p>
<p>Sudans Präsident Omar Al-Baschir und der JEM-Führer Khalil Ibrahim hatten am späten Dienstagabend in Doha im Golfscheichtum Katar ein Rahmenabkommen für einen Waffenstillstand in Darfur unterzeichnet. Die Vereinbarung trat Mitternacht in Kraft. Ibrahim nannte das Dokument über eine Machtteilung „einen sehr wichtigen Schritt“. Aber bis zu einem dauerhaften Frieden in der Konfliktregion würden noch „Geduld“ und „Zugeständnisse“ von beiden Seiten notwendig sein.</p>
<p>Baschir begrüßte das Abkommen. „Das Volk hat unter dem Krieg gelitten und sehnt sich nach Frieden.“ Das Abkommen war vom Präsidenten des Tschad, Idriss Déby, und dem Emir von Katar, Scheich Hammad bin Khalifa, vermittelt worden. Baschir hatte zuvor erklärt, das Waffenstillstandsabkommen könne der Anfang vom Ende des Krieges in Darfur sein. Andere Rebellengruppen haben sich dem Vertrag allerdings bisher nicht angeschlossen.</p>
<p>Am Mittwoch betonte ein Sprecher der Sudanesischen Befreiungsbewegung (SLM), das Abkommen sei nicht im Sinne der Bevölkerung in Darfur. Eine andere Rebellengruppe, die sich von JEM losgesagt hatte, hielt das Abkommen für „zum Scheitern verurteilt“, berichtete Radio Miraya.</p>
<p>UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete das Abkommen als einen wichtigen Schritt zu einem endgültigen und flächendeckenden Frieden in Darfur, der die Ursachen des Konflikts ebenso berücksichtigt wie die Sorgen der einzelnen Parteien. Er sei zuversichtlich, dass das Abkommen Bestand haben werde. Auch die Bundesregierung in Berlin begrüßte die Einigung. Das Auswärtige Amt sprach von einem „Schritt zu einem umfassenden Friedensvertrag, dem so schnell wie möglich weitere Schritte folgen müssen“.</p>
<p>Wie der britische Fernsehsender BBC berichtete, wird die Rebellengruppe nach der Unterzeichnung eines endgültigen Abkommens eine politische Partei bilden. Die Abmachung schließe eine Machtteilung auf allen Ebenen ein. Das bedeute, dass die Rebellen Posten in der Regierung in Khartum erhielten, hieß es bei BBC.</p>
<p>Gerade diese Beteiligung der Rebellen an der Macht droht nach Ansicht des sudanesischen Darfur-Experten Taj al-Sir Maki zum Risiko für den Friedensprozess zu werden. „Es ist ein guter Zug, aber ich fürchte, das Abkommen ist nicht vollständig, solange die Zustimmung anderer regierungsfeindlicher Gruppen aussteht“, sagte er dem von den UN betriebenen Sudan Radio Service. Wenn JEM an der Regierung beteiligt werde, könnte der Konflikt in Darfur durch andere Gruppen noch angeheizt werden. Das Abkommen sei vor allem vor den sudanesischen Wahlen im April Wahlkampfmunition für Al-Baschir, gegen den der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen in Darfur erlassen hat.</p>
<p>Die Regierung in Khartum hatte bereits mehrere Waffenstillstandsvereinbarungen unterzeichnet, die jedoch wenig später gebrochen wurden. Diesmal haben Beobachter jedoch größere Hoffnungen auf eine Lösung. Die Kämpfe in Darfur haben zuletzt nachgelassen, es kommt meist nur noch zu sporadischen Gefechten. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind bei Kämpfen in Darfur 300 000 Menschen ums Leben gekommen, 2,7 Millionen wurden vertrieben. Die sudanesische Regierung geht dagegen davon aus, dass der Konflikt etwa 10 000 Menschen das Leben gekostet hat.</p>
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		<title>Der Frieden in Darfur ist in Gefahr</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Frieden in Darfur ist in Gefahr
In der sudanischen Krisenregion Darfur ist der erst geschlossene Waffenstillstand in Gefahr. Mitglieder der Sudanesischen Befreiungsarmee (SLA) und Regierungstruppen lieferten sich laut UN-Angaben erneut Gefechte.
Heftige Kämpfe zwischen Aufständischen und Regierungstruppen bedrohen den erst wenige Tage alten Waffenstillstand mit der größten Rebellengruppe in Darfur. Mitglieder der Sudanesischen Befreiungsarmee (SLA) lieferten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frieden in Darfur ist in Gefahr<br />
In der sudanischen Krisenregion Darfur ist der erst geschlossene Waffenstillstand in Gefahr. Mitglieder der Sudanesischen Befreiungsarmee (SLA) und Regierungstruppen lieferten sich laut UN-Angaben erneut Gefechte.<span id="more-25080"></span><br />
Heftige Kämpfe zwischen Aufständischen und Regierungstruppen bedrohen den erst wenige Tage alten Waffenstillstand mit der größten Rebellengruppe in Darfur. Mitglieder der Sudanesischen Befreiungsarmee (SLA) lieferten sich in ihrer Hochburg Jebel Marrah Kämpfe mit Regierungssoldaten, sagte UN-Vertreter Samuel Hendricks am Freitag. Beobachtern zufolge kann das Waffenstillstandsabkommen nicht halten, solange es nicht von allen Rebellenorganisationen in der sudanesischen Krisenprovinz unterzeichnet ist.</p>
<p>In Jebel Marrah begann bereits vor zwei Wochen eine Offensive gegen die SLA. Die Kämpfe seien in den vergangenen Tagen heftiger geworden, sagte Hendricks. Unter anderem sei die 50 000-Einwohner-Stadt Deribat aus der Luft bombardiert worden. Hendricks forderte eine Waffenruhe, um humanitäre Hilfe in das Gebiet zu bringen und Zugang zu Flüchtlingen zu erhalten. „Es ist einfach unmöglich zu wissen, wie viele Menschen betroffen sind“, sagte er. Ein SLA-Mitglied bestätigte die Luftangriffe und sagte, die Kämpfer leisteten erbittert Widerstand.<br />
Hilfsorganisation stellt Arbeit ein</p>
<p>Die Hilfsorganisation Medecins Du Monde erklärte am Donnerstag, die jüngsten Gefechte hätten schätzungsweise 100 000 Menschen in die Flucht getrieben. Die Helfer stellten ihre Arbeit in der Region demnach ein. Ihre ausländischen Mitarbeiter hatten sie bereits Anfang des Monats aus Jebel Marrah und der Umgebung abgezogen.</p>
<p>Am Dienstag hatte die größte Rebellengruppe Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM) einen Waffenstillstand mit der Regierung unterzeichnet. In Darfur gibt es aber einige Dutzend weitere Gruppen. In dem Konflikt zwischen Angehörigen afrikanischer Stämme und der arabisch geprägten Regierung in Khartum sind nach UN-Schätzungen rund 300 000 Menschen getötet und 2,7 Millionen vertrieben worden.</p>
<p>Source: <a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/sudan-der-frieden-in-darfur-ist-in-gefahr_aid_484650.html" target="_blank">Focus</a></p>
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		<title>Waffenstillstand für Darfur geschlossen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 15:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Waffenstillstand für Darfur geschlossen
Sudans Diktator Omar Hassan al-Baschir und eine der großen Rebellengruppen in der Krisenregion Darfur haben einen sofortigen Waffenstillstand vereinbart. Unterzeichnet wurde er in Doha im Golfstaat Katar. Präsident al-Baschir und der Chef der aufständischen Bewegung für Gleichheit und Gerechtigkeit (JEM),
 Khalil Ibrahim, reichten sich symbolisch die Hand.
Sudans Diktator Omar Hassan al-Baschir und eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Waffenstillstand für Darfur geschlossen</p>
<p>Sudans Diktator Omar Hassan al-Baschir und eine der großen Rebellengruppen in der Krisenregion Darfur haben einen sofortigen Waffenstillstand vereinbart. Unterzeichnet wurde er in Doha im Golfstaat Katar. Präsident al-Baschir und der Chef der aufständischen Bewegung für Gleichheit und Gerechtigkeit (JEM),</p>
<p><span id="more-25037"></span> Khalil Ibrahim, reichten sich symbolisch die Hand.<br />
Sudans Diktator Omar Hassan al-Baschir und eine der großen Rebellengruppen in der Krisenregion Darfur haben einen sofortigen Waffenstillstand vereinbart. Unterzeichnet wurde er in Doha im Golfstaat Katar. Präsident al-Baschir und der Chef der aufständischen Bewegung für Gleichheit und Gerechtigkeit (JEM), Khalil Ibrahim, reichten sich symbolisch die Hand. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon lobte den Waffenstillstand als wichtigen Schritt zum Frieden in Darfur. Katars Emir Scheich Hamad Ibn Chalifa al-Thani, der als Vermittler fungierte, sagte zu, eine Bank zum Wiederaufbau in Darfur mit einer Milliarde US-Dollar Kapital zu errichten. In Darfur im Westen des Sudan sind seit 2003 im Bürgerkrieg zwischen mehreren Rebellengruppen, der Armee und regierungstreuen Milizen 300 000 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 2,7 Millionen Bewohner mussten fliehen. epd</p>
<p>URL: <a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article6550014/Waffenstillstand-fuer-Darfur-geschlossen.html">http://www.welt.de/die-welt/politik/article6550014/Waffenstillstand-fuer-Darfur-geschlossen.html</a></p>
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		<title>اتفاق دارفور يدشن ماراثوناً جديداً للسلام</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/25019/de/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 23:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[poems]]></category>

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		<description><![CDATA[اتفاق دارفور يدشن ماراثوناً جديداً للسلام
وقع الرئيس السوداني عمر حسن البشير اتفاقاً لوقف اطلاق النار مع أكبر جماعة للمتمردين في دارفور في اطار اتفاق يحدد بنود مفاوضات السلام.
ويمثل الاتفاق مع حركة العدل والمساواة الذي وقع امس الاول خطوة للامام لكن سيتعين على البشير بذل جهد أكبر بكثير لتحقيق هدفه المعلن وهو &#8220;مداواة&#8221; الصراع في دارفور. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>اتفاق دارفور يدشن ماراثوناً جديداً للسلام</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>وقع الرئيس السوداني عمر حسن البشير اتفاقاً لوقف اطلاق النار مع أكبر جماعة للمتمردين في دارفور في اطار اتفاق يحدد بنود مفاوضات السلام.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>ويمثل الاتفاق مع حركة العدل والمساواة الذي وقع امس الاول خطوة للامام لكن سيتعين على البشير بذل جهد أكبر بكثير لتحقيق هدفه المعلن وهو &#8220;مداواة&#8221; الصراع في دارفور. وربما يكون لدى حركة العدل والمساواة أكبر قوة عسكرية متمردة في دارفور لكن قبيلة واحدة هي الزغاوة مسيطرة على قيادة الحركة. ولن يصمد أي اتفاق بدون دعم الكثير من القبائل الاخرى في المنطقة.<span id="more-25019"></span></strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>ويأتي توقيع الاتفاق بعد عام بالضبط تقريباً من اتفاق لوقف اطلاق النار أيضا بين حركة العدل والمساواة والخرطوم والذي يقول المتمردون انه انهار خلال يوم واحد.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>وبدأ بالفعل ظهور اتهامات من حركة العدل والمساواة بأن الجيش السوداني هاجم مواقعها قرب الحدود مع تشاد منذ توقيع النسخة المبدئية لاحدث اتفاق يوم السبت.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>وتنفي الخرطوم هذه الاتهامات. وسيتعين على الخرطوم أن تعمل على صمود هذا الاتفاق لفترة من الوقت حتى تشعر الجماعات المتمردة الاخرى بالثقة الكافية للسعي لتسويات مماثلة.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>وربما يكون هذا الاتفاق مصدر تهديد على وجه الخصوص لميني اركوا ميناوي زعيم الفصيل الوحيد في جيش تحرير السودان الذي وقع اتفاق سلام فاشل في 2006 مع الخرطوم.وأصبح ميناوي وهو أيضا من الزغاوة الذي اشتبكت قواته مع حركة العدل والمساواة مساعدا رئاسيا كبيرا بعد الاتفاق. وربما يتهدد منصبه باعتباره أبرز شخصية من دارفور داخل الحكومة اذا أوفت الخرطوم بوعدها بمنح أعضاء حركة العدل والمساواة مناصب رسمية في اطار اتفاق سلام نهائي. كما أن أي تحالف بين الخرطوم وحركة العدل والمساواة ضد جيش تحرير السودان بزعامة نور ربما يزيد من العنف في واقع الامر.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>وبموجب اتفاق الاطار ستتحول حركة العدل والمساواة الى حزب سياسي بعد اتفاق السلام النهائي. وربما يكون الوصول المفاجىء لقاعدة جديدة للسلطة الى الساحة السياسية السودانية أثر مفسد للانتخابات المقررة في نيسان المقبل هذا بافتراض أن حركة العدل والمساواة والخرطوم ستلتزمان بالمهلة التي حدداها للتوصل الى اتفاق نهائي بحلول 15 الشهر المقبل.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>اتفاق الاطار الذي تم توقيعه الثلاثاء يقع في ثلاث صفحات فقط. لكنه يضم قائمة طويلة من رؤوس الموضوعات التي سيجري بحثها خلال محادثات.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>وهناك علامة استفهام كبيرة حول ما اذا كانت حركة العدل والمساواة والخرطوم ستتمكنان من التوصل الى هذا العدد الكبير من الاتفاقات خلال مثل هذا الوقت المحدود.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>وأشارت حركة العدل والمساواة بالفعل الى أن موعد 15 آذار ربما لا يكون واقعيا وهي تطلب من الخرطوم أن ترجىء الانتخابات وهي خطوة مثيرة للجدل بشكل كبير في أجزاء أخرى من الساحة السياسية بالسودان.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>لدى البشير أهداف على المدى القصير والمتوسط من توقيع اتفاق الثلاثاء. وبمجرد تحققها ليس هناك ضمان أنه سيشعر بالحاجة للمضي في سلام على المدى الطويل.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>يريد البشير القيام بانقلاب دبلوماسي خلال الفترة التي تسبق الانتخابات وابعاد الانظار عن القضية التي تقيمها المحكمة الجنائية الدولية ضده للزعم بارتكابه جرائم حرب في دارفور. كما أن اتفاقاً مؤقتاً لوقف اطلاق النار مع الخصم العسكري الرئيس في دارفور سيتيح له المجال الكافي للتعامل مع جيش تحرير السودان وأعداء آخرين.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>ولحركة العدل والمساواة طموح سياسي على المدى الطويل يمكن تحقيقه من خلال اتفاق. حيث ينظر لتشاد المجاورة على أنها مصدر دعم رئيسي لحركة العدل والمساواة حيث انها تمدها بالسلاح والملاذ الآمن لقواتها. وفي وقت سابق من الشهر الحالي اتفق السودان مع تشاد على انهاء الحرب بالوكالة التي يخوضها كل منهما والمستمرة منذ فترة طويلة وقالا انهما لن يسلحا بعد الان متمردي الطرف الاخر أو يوفرا لهم الملاذ.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong><br />
المصدر: الدستور /«وكالات»<br />
</strong></p>
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		<title>Hoffen auf Frieden in Darfur</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 23:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Hoffen auf Frieden in Darfur
Nach einem siebenjährigen Bürgerkrieg in der Provinz Darfur besteht nun Hoffnung auf Frieden im Sudan. Die sudanesische Regierung unterzeichnete ein Friedensabkommen mit der größten Rebellenorganisation. Nach Schätzungen der UN sind bei dem Bürgerkrieg rund 300 000 Menschen getötet worden.
Hoffnung auf Frieden in Darfur: Nach sieben Jahren Bürgerkrieg hat die größte Rebellengruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hoffen auf Frieden in Darfur<br />
Nach einem siebenjährigen Bürgerkrieg in der Provinz Darfur besteht nun Hoffnung auf Frieden im Sudan. Die sudanesische Regierung unterzeichnete ein Friedensabkommen mit der größten Rebellenorganisation. Nach Schätzungen der UN sind bei dem Bürgerkrieg rund 300 000 Menschen getötet worden.<span id="more-25017"></span><br />
Hoffnung auf Frieden in Darfur: Nach sieben Jahren Bürgerkrieg hat die größte Rebellengruppe der Krisenprovinz ein Waffenstillstandsabkommen mit der sudanesischen Regierung unterzeichnet. Nach der Zeremonie am Dienstagabend in Doha reichten sich Präsident Omar al Baschir und Rebellenführer Chalil Ibrahim die Hand. Als Zeugen nahmen Vertreter der Vereinten Nationen sowie der USA und mehrerer afrikanischer und arabischer Staaten teil. Ibrahim sagte, die Waffenruhe beginne mit sofortiger Wirkung.</p>
<p>In dem Konflikt zwischen Angehörigen afrikanischer Stämme und der arabisch geprägten Regierung in Khartum sind nach UN-Schätzungen rund 300 000 Menschen getötet und 2,7 Millionen vertrieben worden. Die von Ibrahim geführte Rebellengruppe Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM) ist die größte in Darfur, es gibt aber einige Dutzend weitere. Immerhin aber nahmen an der Unterzeichnungszeremonie am Dienstag Vertreter einiger kleinerer Rebellengruppen als Beobachter teil.</p>
<p>„Großer Schritt zur Beendigung des Krieges“</p>
<p>Der sudanesische Präsident Al Baschir erklärte: „Mit diesem Abkommen machen wir einen großen Schritt zur Beendigung des Krieges.“ Er hoffe, dass bis Mitte März ein umfassender Friedensvertrag ausgehandelt werden könne, sagte Al Baschir. Der sudanesische Präsident ist wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen seiner Truppen in Darfur vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt.</p>
<p>Das Waffenstillstandsabkommen sieht nach Angaben der JEM die Freilassung von knapp 100 Rebellen vor, die wegen eines Angriffs auf die Hauptstadt Khartum vor zwei Jahren zum Tode verurteilt wurden. Die Rebellengruppe werde sich in eine politische Partei umwandeln, sagte ein ranghohes Mitglied der Bewegung, Tahir al Faki. „Mit der Zeit werden die JEM-Kämpfer dann in die sudanesischen Streitkräfte eingegliedert werden.“</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/sudan-hoffen-auf-frieden-in-darfur-_aid_483935.html" target="_blank">http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/sudan-hoffen-auf-frieden-in-darfur-_aid_483935.html</a></p>
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		<title>Waffenstillstand mit größter Rebellengruppe in Darfur</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24987/de/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Waffenstillstand mit größter Rebellengruppe in Darfur
Die Regierung des Sudan hat nach sieben Jahren Bürgerkrieg ein Waffenstillstandsabkommen mit der größten Rebellengruppe in Darfur geschlossen. Sudans Präsident Omar al Baschir und Rebellenführer Chalil Ibrahim reichten sich nach einer Zeremonie die Hand. Sudans Präsident sagte, mit dem Waffenstillstand mache man „einen großen Schritt zur Beendigung des Krieges.&#8221;
Hoffnung auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Waffenstillstand mit größter Rebellengruppe in Darfur<br />
Die Regierung des Sudan hat nach sieben Jahren Bürgerkrieg ein Waffenstillstandsabkommen mit der größten Rebellengruppe in Darfur geschlossen. Sudans Präsident Omar al Baschir und Rebellenführer Chalil Ibrahim reichten sich nach einer Zeremonie die Hand. Sudans Präsident sagte, mit dem Waffenstillstand mache man „einen großen Schritt zur Beendigung des Krieges.&#8221;<br />
Hoffnung auf Frieden in Darfur: Nach sieben Jahren Bürgerkrieg hat die größte Rebellengruppe der Krisenprovinz ein Waffenstillstandsabkommen mit der sudanesischen Regierung unterzeichnet. Nach der Zeremonie am Dienstagabend in Doha reichten sich Präsident Omar al Baschir und Rebellenführer Chalil Ibrahim die Hand. Als Zeugen nahmen Vertreter der Vereinten Nationen sowie der USA und mehrerer afrikanischer und arabischer Staaten teil. Ibrahim sagte, die Waffenruhe beginne mit sofortiger Wirkung. <br />
Gibt es derzeit noch Hilfsprojekte für Somalia?<br />
Gefragt von Negus In dem Konflikt zwischen Angehörigen afrikanischer Stämme und der arabisch geprägten Regierung in Khartum sind nach UN-Schätzungen rund 300.000 Menschen getötet und 2,7 Millionen vertrieben worden. Die von Ibrahim geführte Rebellengruppe Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM) ist die größte in Darfur, es gibt aber einige Dutzend weitere. Immerhin aber nahmen an der Unterzeichnungszeremonie am Dienstag Vertreter einiger kleinerer Rebellengruppen als Beobachter teil.<br />
„Großer Schritt zur Beendigung des Krieges“</p>
<p>Der sudanesische Präsident Al Baschir erklärte: „Mit diesem Abkommen machen wir einen großen Schritt zur Beendigung des Krieges.“ Er hoffe, dass bis Mitte März ein umfassender Friedensvertrag ausgehandelt werden könne, sagte Al Baschir. Der sudanesische Präsident ist wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen seiner Truppen in Darfur vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt.</p>
<p>Das Waffenstillstandsabkommen sieht nach Angaben der JEM die Freilassung von knapp 100 Rebellen vor, die wegen eines Angriffs auf die Hauptstadt Khartum vor zwei Jahren zum Tode verurteilt wurden. Die Rebellengruppe werde sich in eine politische Partei umwandeln, sagte ein ranghohes Mitglied der Bewegung, Tahir al Faki. „Mit der Zeit werden die JEM-Kämpfer dann in die sudanesischen Streitkräfte eingegliedert werden.“ gxs/apn</p>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/sudan-waffenstillstand-mit-groesster-rebellengruppe-in-darfur_aid_483743.html">http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/sudan-waffenstillstand-mit-groesster-rebellengruppe-in-darfur_aid_483743.html</a></p>
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		<title>Kritik am Friedensabkommen für Darfur</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24985/de/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritik am Friedensabkommen für Darfur
Von Thomas Scheen
24. Februar 2010 Nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der sudanesischen Regierung und der in Darfur aktiven Rebellengruppe „Justice and Equality Movement“ (JEM) am
Dienstagabend in Doha hat der Führer der zweiten großen Rebellengruppe die Übereinkunft scharf kritisiert. „Das ist ein Frieden zwischen Politikern“, sagte Abdelwahid Nour, „ein Kampf um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.faz.net/m/%7B34918140-302D-4CDF-851A-50DEA8F27C74%7DFile1_4.jpg" alt="" width="174" height="89" />Kritik am Friedensabkommen für Darfur<br />
Von Thomas Scheen</p>
<p>24. Februar 2010 Nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der sudanesischen Regierung und der in Darfur aktiven Rebellengruppe „Justice and Equality Movement“ (JEM) am</p>
<p><span id="more-24985"></span>Dienstagabend in Doha hat der Führer der zweiten großen Rebellengruppe die Übereinkunft scharf kritisiert. „Das ist ein Frieden zwischen Politikern“, sagte Abdelwahid Nour, „ein Kampf um Posten und Pfründe, bei dem die entscheidende Frage keine Rolle spielt: die nach der Sicherheit der Bevölkerung“.</p>
<p>Nour kommandiert die „Sudan Liberation Army - Abdelwahid“ (SLA-Abdelwahid), der nach JEM stärksten Rebellengruppe in Darfur. Nour lehnt Friedensgespräche mit der Regierung ab, solange die berüchtigten Reitermilizen der Djandschawid weiter ihr Unwesen in Darfur treiben. JEM und die Regierung in Khartum hatten sich in Doha auf einen sofortigen Waffenstillstand geeinigt und auf eine Beteiligung der Rebellen an der Regierung.</p>
<p>Zudem wurde die Forderung nach Entschädigungszahlungen für die mehr als zwei Millionen Flüchtlinge von Khartum im Prinzip anerkannt. Konkrete Summen beziehungsweise Zahlungsmodalitäten wurden aber nicht vereinbart. Das international begrüßte Friedensabkommen hilft in erster Linie dem sudanesischen Präsidenten Omar al Baschir, gegen den der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erhoben hat. Einen Monat vor den geplanten Wahlen in Sudan, bei denen Baschir als Favorit gilt, demonstriert der Präsident somit seine Bereitschaft zu einem Frieden in Darfur.</p>
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		<title>Wahlpause im Schlachthof</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24983/de/</link>
		<comments>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24983/de/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahlpause im Schlachthof
von Nils Metzger / Foto: dpa-PA
Dimitri Titov bringt es auf den Punkt: Der Vize-Generalsekretär der UN-Friedensmissionen erklärte in einer Sitzung des Weltsicherheitsrat am 11. Februar 2010, für einen Frieden in Darfur brauche es »die politische Repräsentation der ganzen Bevölkerung, Verhandlungen in Doha und die Einstellung aller Militäroperationen«. Bereits seit Monaten treffen sich Vertreter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.zenithonline.de/uploads/tx_article/darfur_quer.jpg" alt="" width="314" height="107" />Wahlpause im Schlachthof</p>
<p>von Nils Metzger / Foto: dpa-PA</p>
<p>Dimitri Titov bringt es auf den Punkt: Der Vize-Generalsekretär der UN-Friedensmissionen erklärte in einer Sitzung des Weltsicherheitsrat am 11. Februar 2010, für einen Frieden in Darfur brauche es »die politische Repräsentation der ganzen Bevölkerung, Verhandlungen in Doha und die Einstellung aller <span id="more-24983"></span>Militäroperationen«. Bereits seit Monaten treffen sich Vertreter der Khartumer Regierung mit Rebellenvertretern auf Einladung Katars in Doha. Federführend sind hierbei  Omar al-Baschirs Berater Ghazi Atabani, sowie die bedeutendste Unabhängigkeitsgruppierung »Justice and Equality Movement« (JEM). Während es in der westlichen Provinz Darfur immer wieder zu Massakern und Vertreibungen kommt, dringen nur spärlich Informationen aus den Konferenzsälen am Golf. Die Inhalte der Unterredungen bleiben vertraulich, da beide Seiten durch ihre Unnachgiebigkeit große Popularität unter ihrer Anhängerschaft genießen.</p>
<p>Als die Sudan Tribune, die große englischsprachige Zeitung des Landes, am 20. Februar 2010 von einem Verhandlungsdurchbruch sprach und ein »Friedensabkommen innerhalb von drei Wochen« in Aussicht stellte, begrüßte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Moussa, diesen Schritt als »konstruktiv« und »ein positives Zeichen«. Nur ein gemeinsames Agieren vieler arabischer Staaten hätte diese Entwicklung ermöglicht, so Moussa weiter.</p>
<p>Leider haben unzählige solcher Abkommen in der Vergangenheit keine große Halbwertzeit bewiesen. Die in unzählige Gruppen zersplitterten Befreiungsbewegungen des Westsudan haben in dem seit 2003 andauernden Konflikt mit rund 400.000 Toten und knapp drei Millionen Flüchtlingen ihr Ziel offiziell nie aus den Augen verloren: Die etwa fünf Millionen Menschen des Fur-Volkes fordern einerseits die kulturelle Eigenständigkeit vom arabisch geprägten Khartum und andererseits freien Zugriff auf die Erlöse des in Darfur geförderten Erdöls.</p>
<p>»Chaos und Unruhen vermeiden«</p>
<p>Gleichzeitig kämpfen die einzelnen Organisationen um die Vorherrschaft innerhalb der bewaffneten Gruppierungen. Besonders die seit 1999 existierende JEM erhebt den Anspruch, alleiniger Vertreter der Sezessionsbewegung zu sein. Koordinierte sie in den ersten Jahren noch Angriffe zusammen mit weiteren Milizen, so zum Beispiel der »Sudan Liberation Movement« (SLM), begibt sie sich heute freiwillig in den Dialog mit der Regierung, um ihre Interessen gegenüber den Rivalen zu wahren.</p>
<p>Khalil Ibrahim, Anführer der JEM rief nach der Unterzeichnung des Grundsatzabkommens vom 20. Februar dazu auf, sich unter seiner Führung zu vereinigen, um »Chaos und Unruhen zu vermeiden«. Bereits im Vorfeld der Übereinkunft verbreitete SLM-Chef Abdul Wahid Nur über die von Saudi-Arabien finanzierte Tageszeitung al-Sharq al-Awsat, dass seine Kämpfer keine Gespräche mit der Zentralverwaltung führen werden, bevor nicht die Besatzung ihres Landes beendet sei. »Dies ist der Unterschied zwischen uns und anderen Gruppen«, wird Nur zitiert.</p>
<p>Für Präsident Omar al-Bashir ist dies eine einmalige Chance. Zwar kann man aus der Bereitschaft zum Dialog nicht ableiten, ob sich die Rebellen auf dem Rückzug befinden und an internen Konflikten zerrieben werden, oder ob sie diese Gelegenheit nutzen, um Kräfte zu sammeln. Speziell nachdem in den letzten Wochen wieder vermehrt Todesopfer aus dem Süden des Landes zu beklagen sind, wo der Bürgerkrieg erst 2005 zu einem Ende kam, muss Präsident al-Baschir dafür sorgen, dass Ruhe in seinem Land einkehrt. Je näher der Wahltermin rückt, desto kritischer wird die Aufgabe der Administration, einen politischen Flächenbrand zu verhindern. Die politische Dominanz und den Reichtum aller arabischen Provinzen gegenüber dem Rest des Landes zu wahren kann man als das erklärte Ziel al-Baschirs betrachten, welches er in den vergangenen Jahren äußerst brutal durchsetzte.</p>
<p>Der geplante Termin für die Unterzeichnung des Darfur-Waffenstillstandes ist der 15. März 2010, der Wahltermin ist aktuell für den 10. April dieses Jahres angesetzt. Noch immer wird die Anzahl der Kandidaten, die einzelnen Bevölkerungsgruppen zustehen, fast täglich geändert und noch immer kämpfen unzählige Parteien darum, auf die Wahllisten gesetzt zu werden. Eine derschwierigsten Regionen des Kontinents kommt in Bewegung – der Ausgang ist ungewiss</p>
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		<title>Konfliktlösung in Darfur in Sicht</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24980/de/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Konfliktlösung in Darfur in Sicht
KAIRO, 24. Februar (RIA Novosti). Ein definitives Abkommen über die Beendigung des langjährigen bewaffneten Konfliktes in der Region Darfur im Westen des Sudan wird voraussichtlich bis zum 15. März dieses Jahres unterzeichnet.
Das schreibt die gesamtarabische Zeitung Al-Sharq Al-Awsat am Mittwoch unter Berufung auf den sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir, der am Dienstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://img.rian.ru/images/11449/42/114494283.jpg" alt="" width="157" height="97" />Konfliktlösung in Darfur in Sicht</p>
<p>KAIRO, 24. Februar (RIA Novosti). Ein definitives Abkommen über die Beendigung des langjährigen bewaffneten Konfliktes in der Region Darfur im Westen des Sudan wird voraussichtlich bis zum 15. März dieses Jahres unterzeichnet.</p>
<p><span id="more-24980"></span>Das schreibt die gesamtarabische Zeitung Al-Sharq Al-Awsat am Mittwoch unter Berufung auf den sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir, der am Dienstag in der katarischen Hauptstadt Doha einen Waffenstillstand geschlossen und ein Rahmenabkommen mit der „Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung“, einer der bedeutendsten Widerstandsbewegungen von Darfur, unterzeichnet hat.</p>
<p>Der Unterzeichnungszeremonie haben neben dem sudanesischen Präsidenten und dem Chef der Widerstandsbewegung, Halil Ibrahim, auch der Emir von Katar, Sheikh Hamad ben Khalifa Al-Thani, und die Präsidenten von Tchad und Eritrea, Idris Debi und Isaias Afwerki, beigewohnt.</p>
<p>Das Abkommen war am vergangenen Samstag in Tchad paraphiert worden.</p>
<p>Das Dokument sieht die unverzügliche Einstellung der Kampfhandlungen, die Aufnahme von Direktverhandlungen über die definitive Bereinigung aller Streitigkeiten, das Heranziehen von Teilnehmern der Bewegung zum Dienst in den Streitkräften und in der Polizei, die Entlassung von Extremisten aus den Gefängnissen und die Begnadigung der zum Tode verurteilten Teilnehmer der Bewegung vor.</p>
<p>Weitere Aufgaben bestehen darin, die Vollmachten abzugrenzen und Mitglieder der Bewegung in die Machtstrukturen der Region einzubeziehen. Das Abkommen sieht auch die baldigste Umwandlung der Widerstandsbewegung in eine politische Partei vor.</p>
<p>Die sudanesischen Behörden verpflichten sich, die Flüchtlinge aus Darfur schrittweise zu entschädigen und mit dem Wiederaufbau und der Entwicklung der Wirtschaft der Region zu beginnen.</p>
<p>Ein gesonderter Punkt des Dokumentes betrifft die Teilung der Einnahmen aus der Gewinnung und Nutzung von Bodenschätzen Darfurs zwischen der Zentralführung des Landes und der Region.</p>
<p>Die sudanesischen Behörden sind zuversichtlich hinsichtlich der baldigsten Beendigung des Konfliktes in Darfur - trotz des Umstandes, dass eine weitere Gruppierung - die „Sudanesische Befreiungsbewegung“ mit Abdel Wahid Nur an der Spitze es bis jetzt ablehnt, mit Hartum Friedensverhandlungen zu führen.</p>
<p>Der Bürgerkrieg in Darfur dauert seit Februar 2003 an. Inzwischen sind nach unterschiedlichen Angaben 300 000 bis 500 000 Menschen getötet worden. Mehr als 2,5 Millionen wurden zu Flüchtlingen.</p>
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		<title>Ende des Albtraums in Sicht</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24837/de/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 23:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende des Albtraums in Sicht Nach sieben Jahren Bürgerkrieg rückt ein Waffenstillstand in Darfur in greifbare Nähe.
Khartum/Darfur – Nach rund sieben Jahren andauerndem Konflikt in Darfur haben sich die sudanesische Regierung und eine der führenden Rebellenorganisationen der Region auf eine Waffenruhe und Friedensverhandlungen geeinigt. Im benachbarten Tschad sei am Samstag ein Rahmenabkommen für direkte Friedensgespräche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des Albtraums in Sicht Nach sieben Jahren Bürgerkrieg rückt ein Waffenstillstand in Darfur in greifbare Nähe.</p>
<p>Khartum/Darfur – Nach rund sieben Jahren andauerndem Konflikt in Darfur haben sich die sudanesische Regierung und eine der führenden Rebellenorganisationen der Region auf eine Waffenruhe und Friedensverhandlungen geeinigt. Im benachbarten <span id="more-24837"></span>Tschad sei am Samstag ein Rahmenabkommen für direkte Friedensgespräche abgeschlossen worden, sagte ein Sprecher der Rebellengruppe Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM). Am 11. und 13. April sollen im Sudan kombinierte Präsidentschafts-, Parlaments- und Regionalwahlen abgehalten werden.</p>
<p>Das formelle Rahmenabkommen soll kommende Woche am Dienstag in Katars Hauptstadt Doha in Anwesenheit von Präsident Omar al-Bashir (Sudan) und seinem tschadischen Kollegen Idriss Deby unterzeichnet werden. Es soll über eine Beteiligung an der Macht, den Zugriff auf Vermögenswerte, die Rückkehr von Flüchtlingen und die Entschädigung von Bürgerkriegsopfern oder Gefangenen gesprochen werden, sagte JEM-Sprecher Ahmed Hussein. Regierungsvertreter Khalil Ibrahim habe ferner zugesagt, jede militärische Aktion in Darfur zu unterbinden. Die zweite große Rebellengruppe in Darfur, die SLA-Abdelwahid, hat eine Teilnahme an den Friedensverhandlungen abgelehnt.</p>
<p>Die tschadische Regierung hat die Verständigung auf eine Waffenruhe und die Verhandlung über weitere Einzelheiten vor dem Abschluss eines Friedensvertrags unter direkter Beteiligung der JEM-Rebellen bestätigt. Eine Unterzeichnung werde vor dem 15. März angestrebt, teilte die Regierung in der Hauptstadt N‘Djamena mit.</p>
<p>Unterdessen hat der sudanesische Präsident Omar al-Bashir als Zeichen des Entgegenkommens die Begnadigung von 105 JEM-Mitgliedern verkündet, die wegen eines Angriffs nahe der Hauptstadt zum Tode verurteilt worden waren.</p>
<p>In Darfur kämpfen seit 2003 Rebellenorganisationen gegen regierungstreue Milizen und Streitkräfte. Dabei kamen nach Angaben der UNO etwa 300.000 Menschen ums Leben. 2,5 Millionen sollen auf der Flucht sein. Die regimetreue arabische Janjaweed-Reitermiliz soll die ansässige Bevölkerung terrorisieren.</p>
<p>Gegen al-Bashir hat der Haager Internationale Strafgerichtshof Haftbefehl wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlassen. Im Weltsicherheitsrat hat die Vetomacht China eine Verurteilung des Regimes verhindert. (APA, AFP)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abkommen mit Darfur-Rebellen</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24807/de/</link>
		<comments>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24807/de/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[
Abkommen mit Darfur-Rebellen
Waffenruhe im Sudan
Der Sudan einigt sich mit einer der führenden Rebellenorganisationen in Darfur grundsätzlich auf eine Waffenruhe und Friedensverhandlungen. Als Zeichen des Entgegenkommens werden die Todesurteile gegen 105 Rebellen ausgesetzt und viele Gefangene freigelassen. 
Die Regierung Sudans hat sich mit einer der führenden Rebellenorganisationen in Darfur grundsätzlich auf eine Waffenruhe und Friedensverhandlungen verständigt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 142px"><img src="http://www.n-tv.de/img/54/546144/Img_3_4_220_hunger3.jpg" alt="Heimatlose Kinder im Kalma-Camp im Süden Darfurs. (Archivbild)" width="132" height="176" /><p class="wp-caption-text">Heimatlose Kinder im Kalma-Camp im Süden Darfurs. (Archivbild)</p></div>
<p>Abkommen mit Darfur-Rebellen<br />
Waffenruhe im Sudan<br />
Der Sudan einigt sich mit einer der führenden Rebellenorganisationen in Darfur grundsätzlich auf eine Waffenruhe und Friedensverhandlungen. Als Zeichen des Entgegenkommens werden die Todesurteile gegen 105 Rebellen ausgesetzt und viele Gefangene freigelassen. <span id="more-24807"></span></p>
<p>Die Regierung Sudans hat sich mit einer der führenden Rebellenorganisationen in Darfur grundsätzlich auf eine Waffenruhe und Friedensverhandlungen verständigt. Ein Sprecher der Rebellengruppe Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM) sagte nach Verhandlungen im benachbarten Tschad, es sei ein Rahmenabkommen geschlossen worden. Im Sudan sollen im April die ersten Mehr-Parteien-Wahlen seit 1986 abgehalten werden.</p>
<p>Das formelle Vertragswerk solle schon kommende Woche in Anwesenheit von Präsident Omar el Baschir und seinem tschadischen Kollegen Idriss Déby Itno in Katars Hauptstadt Doha unterzeichnet werden, sagte der JEM-Sprecher. Nach Angaben der Rebellen sieht die Vereinbarung direkte Friedensgespräche zwischen JEM-Vertretern und der Regierung vor. Es solle über eine Beteiligung an der Macht, den Zugriff auf Vermögenswerte, die Rückkehr von Flüchtlingen und die Entschädigung von Bürgerkriegsopfern oder Gefangenen gesprochen werden, sagte JEM-Sprecher Ahmed Hussein. Regierungsvertreter Khalil Ibrahim habe ferner zugesagt, jede militärische Aktion in Darfur zu unterbinden.<br />
<img class="alignleft" src="http://www.n-tv.de/img/59/59096/Img_16_9_220_1114727-src-path1.jpg" alt="" width="220" height="123" /><img class="alignleft" src="http://www.n-tv.de/img/59/59097/Img_16_9_105_1114727-src-path2.jpg" alt="" width="105" height="59" /><br />
Die Regierung des Tschad bestätigte die Verständigung</p>
<p>auf eine Waffenruhe und die Verhandlung über weitere <img class="alignleft" src="http://www.n-tv.de/img/59/59098/Img_16_9_105_1114727-src-path3.jpg" alt="" width="105" height="59" />Einzelheiten vor dem Abschluss eines Friedensvertrags unter direkter Beteiligung der JEM-Rebellen. Eine Unterzeichnung werde vor dem 15. März angestrebt, teilte die Regierung in der Hauptstadt N&#8217;Djamena mit.</p>
<p>Baschir ruft Teilamnestie aus<br />
Als Zeichen des Entgegenkommens setzte Präsident Baschir die Todesurteile gegen 105 JEM-Rebellen aus und kündigte die Freilassung von Gefangenen an. Im Zusammenhang mit einem Überfall im Mai 2008 auf Omdurman, die Zwillingsstadt der sudanesischen Hauptstadt Khartum auf der anderen Seite des Nils, bei dem 220 Menschen getötet wurden, hatte die sudanesische Regierung Sondertribunale zur Verurteilung der Rebellen gegründet. Die zweite große Rebellengruppe in Darfur, die SLA-Abdelwahid, lehnte eine Teilnahme an den Friedensverhandlungen in Doha ab.</p>
<p>Am 11. und 13. April sollen im Sudan kombinierte Präsidentschafts-, Parlaments- und Regionalwahlen abgehalten werden. Vor zehn Tagen war der tschadische Präsident Déby erstmals seit dem Jahr 2004 in den Sudan gereist. Bereits im Januar hatten die beiden Länder ein Normalisierungsabkommen unterzeichnet. Zudem verständigten sich die beiden Regierungen darauf, an der gemeinsamen Grenze eine gemischte Truppe mit 3.000 Mann einzusetzen. Der Besuch Débys in Khartum wurde als Schwächung der Aufstandsbewegungen in beiden Ländern gewertet, da die Rebellen bislang vom jeweils anderen Land unterstützt worden waren. In Darfur kämpfen seit 2003 Rebellenorganisationen gegen regierungstreue Milizen und Streitkräfte. Dabei kamen nach Angaben internationaler Organisationen 300.000 Menschen ums Leben.</p>
<p>Quelle: dpa<br />
Adresse:<br />
<a href="http://www.n-tv.de/politik/Waffenruhe-im-Sudan-article740139.html" target="_blank">http://www.n-tv.de/politik/Waffenruhe-im-Sudan-article740139.html</a></p>
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		<title>Der Jäger der Massenmörder zu Gast in der Schule</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24633/de/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 19:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Jäger der Massenmörder zu Gast in der Schule
Bochum.  Er versucht den Präsidenten des Sudan auf die Anklagebank zu bringen und jagt die Diamantenhändler im Kongo. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag besuchte eine Bochumer Berufsschule und erklärte seine Arbeit.
Die Zahlen sind schlimm genug, die Luis Moreno Ocampo an die Wand wirft – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.derwesten.de/img/2611872-452149602/0273_543_27442789-543x199.jpg" alt="" width="380" height="139" /><strong>Der Jäger der Massenmörder zu Gast in der Schule</strong><br />
Bochum.  Er versucht den Präsidenten des Sudan auf die Anklagebank zu bringen und jagt die Diamantenhändler im Kongo. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag besuchte eine Bochumer Berufsschule und erklärte seine Arbeit.<span id="more-24633"></span></p>
<p>Die Zahlen sind schlimm genug, die Luis Moreno Ocampo an die Wand wirft – fast schlimmer ist das Foto dazu. Es sind Zahlen von Toten, Vergewaltigten und Vertriebenen, im Sudan und in Kenia, in Uganda, der Zentralafrikanischen Republik. Im Kongo natürlich, einschlägig bekannt als das Herz der Finsternis, aus dem auch dieses Foto stammt: Ein Jugendlicher richtet eine Kalaschnikow auf den Betrachter, man wünschte sich glatt weg; und auf den Rücken geschnallt trägt der schussbereite Junge einen großen Teddybären. Seht her, ein Kindersoldat!</p>
<p>Seht her, das könntet Ihr sein! Vor Schülern wirbt Luis Moreno Ocampo an diesem Vormittag, er wirbt dafür, Völkermord Völkermord zu nennen und Verbrecher zu verfolgen, auch wenn sie Präsident sind. „Die Welt ist unsere Gemeinschaft!“, sagt der Argentinier etwa, oder: „Eure Generation ist global geboren.“ Zwei Stunden später werden ihn die Schüler der Kaufmännischen Schulen 2 in Bochum-Wattenscheid mit großem Beifall verabschieden, was Menschen eher selten geschieht, deren Arbeitsplatz sich hinter dem Kürzel IStGH ganz gut verbirgt.<br />
Atemloses Publikum</p>
<p>„Internationaler Strafgerichtshof“ in Den Haag. Er verfolgt Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, und Moreno Ocampo ist dort der Chefankläger. Zwölf Haftbefehle gegen afrikanische Politiker und Kriegsherren hat er bisher beantragt, vier von ihnen in U-Haft gebracht, erste Prozesse haben begonnen. Besonders spektakulär ist der Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten Omar al-Baschir wegen des Krieges in der Provinz Darfur; der Haftbefehl hat zur Folge, das al-Baschir sich jetzt immer genau überlegen muss, in welches Land er überhaupt noch reisen kann, ohne eingekerkert zu werden.</p>
<p>Aber dies ist kein Gerichtssaal, dies ist ein Schulsaal. Vielleicht 150 Jugendliche sind da, hoch aufmerksam, gut vorbereitet und sichtlich atemlos von dem Kurzfilm über ein schwarzafrikanisches Massaker, den sie gerade vorgeführt bekamen: „Was können wir von Deutschland aus tun?“<br />
Weltweit wissen Despoten nun, dass sie verfolgt werden können</p>
<p>Und vorne Moreno Ocampo. 57 Jahre alt, aus einer Offiziersfamilie stammend, Juraprofessor in Buenos Aires; gut aussehend, ein bisschen eitel – Fernsehrichter war er früher auch schon mal. Jetzt hat er das Jackett abgelegt, demons­trativ die Hemdsärmel hochgekrempelt, steht am Mikrofon und redet ein spanisch geprägtes Englisch, aber dafür sehr schnell. „Wir bekämpfen internationale Kriminalität immer noch mit nationalen Mitteln, und das funktioniert nicht gut. Wir brauchen ein globales Justizsystem“, sagt er.</p>
<p>In die Schule geholt hat ihn Sascha Hellen, der Bochumer Impresario mit staunenswerten Verbindungen, der Erfinder der Steiger-Preise, bei deren jährlicher Verleihung Hellen die Prominenz im Dutzend in seine Heimatstadt kübelt. Davon ab auch vereinzelt, wie nun den Argentinier, und dass der mit Jugendlichen über Menschenrechte redet, gab es überhaupt noch nicht. Der Gerichtshof, sagt Moreno Ocampo, werfe „einen positiven Schatten: Wir haben bisher nicht viele Fälle, aber weltweit wissen Despoten nun, dass sie bestraft werden können“. Kolumbiens Guerilla habe viele Kindersoldaten entlassen wegen drohender Strafverfolgung; Jean-Pierre Bemba hat den vor wenigen Jahren undenkbaren Sturz getan von Kongos Vizepräsident zum Angeklagten in Den Haag.</p>
<p>Und dann wieder der Appell. „Wir brauchen junge Leute, die sich engagieren!“ Oder: „Sie können nicht nach Afrika fliegen und Kinder retten. Aber Sie können in Deutschland ihre Meinung sagen, damit Ihr Land sich einsetzt.“ Genaueres regelt die Zukunft. Schüler wie diese.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Der-Jaeger-der-Massenmoerder-zu-Gast-in-der-Schule-id2611877.html">Der-Jaeger-der-Massenmoerder-zu-Gast-in-der-Schule-id2611877.html</a></p>
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		<title>Besuch vom Internationalen Strafgerichtshof : Chefankläger in der Schule</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/24529/de/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 22:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Besuch vom Internationalen Strafgerichtshof : Chefankläger in der Schule
Wattenscheid. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, Luis Moreno Ocampo, besucht am Donnerstag, 18. Februar, die Kaufmännische Schule II an der Westenfelder Straße 88.
Das Gastspiel kommt auf Einladung des Projekts „Herausforderung Zukunft” zustande, von Sascha Hellen initiiert. Moreno Ocampo wird gemeinsam mit den Schülern in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besuch vom Internationalen Strafgerichtshof : Chefankläger in der Schule</p>
<p>Wattenscheid. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, Luis Moreno Ocampo, besucht am Donnerstag, 18. Februar, die Kaufmännische Schule II an der Westenfelder Straße 88.<span id="more-24529"></span></p>
<p>Das Gastspiel kommt auf Einladung des Projekts „Herausforderung Zukunft” zustande, von Sascha Hellen initiiert. Moreno Ocampo wird gemeinsam mit den Schülern in der Zeit von 10 bis 12 Uhr einen Workshop zum Thema „Menschenrechte” absolvieren und dabei über seine Arbeit als Chefankläger berichten.</p>
<p>Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Friedensnobelpreisträger Shimon Peres und Erzbischof Desmond Tutu sowie der Bochumer Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz.</p>
<p>Luis Moreno Ocampo absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Buenos Aires. Weltweit bekannt wurde er 1984, als er während der ersten Prozesse gegen die Generäle der argentinischen Militärdiktatur in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Seit Sommer 2003 ist er Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs und damit einer der höchsten Juristen der Vereinten Nationen. Momentan liegt sein Schwerpunkt auf dem Darfur-Konflikt. Moreno Ocampo erlangte einen Haftbefehl gegen den Präsidenten des Sudan wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Damit wird erstmals ein Verfahren gegen ein amtierendes Staatsoberhaupt angestrebt.</p>
<p>Das Projekt „Herausforderung Zukunft” arbeitet seit Februar 2009 mit sieben Schulen in Bochum zusammen. Insgesamt können so knapp 7000 Schüler erreicht werden. Den ersten Workshop hielt die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi im Februar 2009. Seitdem waren auch der frühere bayrische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, Staatsminister a. D. Jürgen Gramke, der US-Künstler Romero Britto, der israelische Gesandte Emmanuel Nahshon, die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, sowie der amerikanische Botschafter Philip D. Murphy zu Workshops in der Stadt.</p>
<p>http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/Chefanklaeger-in-der-Schule-id2592370.html</p>
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		<title>Schuhwerfer: Sudan – Präsident Omar el Baschir attackiert</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/23731/de/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 15:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Schuhwerfer
Sudan – Präsident Omar el Baschir attackiert
Der sudanesische Präsident Omar el Baschir ist von einem Schuhwerfer attackiert worden. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hatte im vergangenen Jahr einen Haftbefehl gegen Baschir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der sudanesischen Krisenregion Darfur erlassen.
Sudans Staatschef Omar el Baschir ist von einem Schuhwerfer attackiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schuhwerfer<br />
Sudan – Präsident Omar el Baschir attackiert<br />
Der sudanesische Präsident Omar el Baschir ist von einem Schuhwerfer attackiert worden. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hatte im vergangenen Jahr einen Haftbefehl gegen Baschir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der sudanesischen Krisenregion Darfur <span id="more-23731"></span>erlassen.</p>
<p>Sudans Staatschef Omar el Baschir ist von einem Schuhwerfer attackiert worden. Nach Augenzeugenberichten schleuderte ein gut 50 Jahre alter Mann am Montag in einem Kongresszentrum in der Hauptstadt Khartum seinen Schuh in Richtung des per internationalem Haftbefehl gesuchten Präsidenten, er verfehlte sein Ziel jedoch und wurde von Sicherheitskräften überwältigt. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hatte im vergangenen März einen Haftbefehl gegen Baschir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der sudanesischen Krisenregion Darfur erlassen. Durch den Konflikt starben nach UN-Angaben rund 300.000 Menschen.</p>
<p>In der muslimischen Welt gilt es als besonders herabwürdigende Beleidigung, einen Menschen mit einem Schuh zu bewerfen. Im Dezember 2008 hatte ein Schuhwurf auf den damaligen US-Präsidenten George W. Bush weltweit für Aufsehen gesorgt. Der irakische Journalist Muntaser el Saidi hatte bei Bushs Abschiedsbesuch in Bagdad seine Schuhe in Richtung des US-Präsidenten geworfen, der sich jedoch wegduckte und nicht getroffen wurde. Saidi saß dafür neun Monate im Gefängnis. In vielen arabischen Ländern wurde er für seine Tat als Held gefeiert. gxs/AFP</p>
<p>Source: <a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/schuhwerfer-sudan-praesident-omar-el-baschir-attackiert_aid_473960.html">http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/schuhwerfer-sudan-praesident-omar-el-baschir-attackiert_aid_473960.html</a></p>
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		<title>Gefahr eines Krieges: Wenn der Sudan brennt, brennt bald ganz Afrika</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/23637/de/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 17:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gefahr eines Krieges
Wenn der Sudan brennt, brennt bald ganz Afrika
Von Jens Wiegmann 10. Januar 2010, 09:25 Uhr
Der Sudan droht in Gewalt zu versinken. Präsident Omar al-Baschir ist vor dem Internationalen Strafgerichtshof des Völkermordes angeklagt. Dennoch geht das Töten weiter. Im vergangenen Jahr sind mehr als 2500 Menschen ermordet und 350.000 vertrieben worden. Experten sind sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><img class=" " src="http://www.welt.de/multimedia/archive/1263113603000/00990/lac_sudan_waffen_DW_990534g.jpg" alt="An Waffen aller Art gibt es im Südsudan nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs keinen Mangel, wie hier in dem Ort Duk Padiet" width="288" height="191" /><p class="wp-caption-text">An Waffen aller Art gibt es im Südsudan nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs keinen Mangel, wie hier in dem Ort Duk Padiet</p></div>
<p>Gefahr eines Krieges<br />
Wenn der Sudan brennt, brennt bald ganz Afrika</p>
<p>Von Jens Wiegmann 10. Januar 2010, 09:25 Uhr</p>
<p>Der Sudan droht in Gewalt zu versinken. Präsident Omar al-Baschir ist vor dem Internationalen Strafgerichtshof des Völkermordes angeklagt. Dennoch geht das Töten weiter. Im vergangenen Jahr sind mehr als 2500 Menschen ermordet und 350.000 vertrieben worden. Experten sind sehr besorgt.<br />
Mehr als 100 Tote bei Stammeskämpfen im Südsudan<br />
<span id="more-23637"></span></p>
<p>Mehrere Hilfsorganisationen haben vor einem neuen Krieg im Sudan gewarnt, falls sich die internationale Gemeinschaft nicht stärker um das Land kümmere. Das vor fünf Jahren zwischen den Bürgerkriegsparteien im Nord- und Südsudan geschlossene Friedensabkommen stehe vor dem Zusammenbruch, heißt es in einem Bericht von zehn Organisationen. Grund seien chronische Armut, steigende Gewalt und politische Spannungen. Das am 9. Januar 2005 geschlossene Abkommen hatte einen 22 Jahre dauernden Krieg beendet, bei dem schätzungsweise zwei Millionen Menschen starben und etwa doppelt so viele vertrieben wurden.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 152px"><img title="Osama Bin Laden" src="http://www.welt.de/multimedia/archive/1255882754000/00179/osama-kopf_DW_Polit_179985e.jpg" alt="Der al-Qaida-Chef ist der meistgesuchte Terrorist der Welt" width="142" height="94" /><p class="wp-caption-text">Der al-Qaida-Chef ist der meistgesuchte Terrorist der Welt</p></div>
<p>Der Sudan, das flächenmäßig größte Land Afrikas mit einer Ausdehnung wie Westeuropa, wird im Norden und in der Hauptstadt Khartum von Muslimen dominiert, Amtssprache ist arabisch. Al-Qaida-Führer Osama Bin Laden lebte von 1992 bis 1996 in Khartum. Das Land hatte eine lange Tradition des Sklavenhandels, ihre „Ware“ bezogen die Händler unter anderem aus dem heutigen Süden des Sudans. In diesem Landesteil leben vorwiegend schwarze Sudanesen, zumeist christlichen Glaubens oder Anhänger von Naturreligionen. Der Hauptgrund für den Ausbruch des Bürgerkrieges zwischen Nord und Süd im Jahr 1983 war die geplante landesweite Einführung der islamischen Rechtsprechung, der Scharia. Im Norden gilt sie heute noch.</p>
<p>Die Hilfsorganisationen befürchten, dass die im April geplanten ersten freien Wahlen seit 24 Jahren und eine für das Jahr 2011 vorgesehene Volksabstimmung über die mögliche Unabhängigkeit des Südsudans ohne entsprechende Vorbereitung zu neuer Gewalt führen. Sie riefen den UN-Sicherheitsrat auf, den Schutz von Zivilisten zur Priorität der UN-Mission im Sudan (Unmis) zu machen. Das Jahr 2009 sei „ein Jahr der Gewalt für die Menschen im Südsudan“ gewesen. Mehr als 2500 Menschen seien getötet und 350.000 vertrieben worden, heißt es in dem Bericht der Hilfsorganisationen. „Die Sicherheit der Menschen im Südsudan ist Tag für Tag bedroht“, warnten unter anderem Oxfam, Save the Children und World Vision. Anlass zu „äußerster Sorge“ biete auch die Situation in der westsudanesischen Krisenregion Darfur, wo schätzungsweise 2,3 Millionen Menschen in Flüchtlingslagern leben.<br />
Weiterführende Links</p>
<p>Die Vereinten Nationen sind ebenfalls sehr besorgt. Bei Kämpfen seien kürzlich binnen einer Woche mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen, 90 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die Leiterin der humanitären Hilfsoperationen der UN im Südsudan, Lise Grande, mit. Blauhelmsoldaten der Unmis seien in den Bezirk Wunchuei aufgebrochen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Rund 10.000 Unmis-Soldaten sollen die Einhaltung des Abkommens vom 5. Januar 2005 überwachen.</p>
<p>Bei den Kämpfen soll es sich um Zusammenstöße zwischen Zivilisten und der aus der früheren Rebellenbewegung SPLM hervorgegangenen Südsudanesischen Armee handeln. Es ist allerdings nicht immer klar, ob es sich bei den „Zivilisten&#8221; nicht doch um Mitglieder von konkurrierenden Rebellengruppen oder Kämpfer aus dem Norden handelt. Aber auch gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Volksgruppen im Süden – häufig aus Rache oder wegen Streitigkeiten um Vieh – haben im vergangenen Jahr beständig zugenommen. Der Süden bietet mit einer Mischung aus Armut, Frustratation angesichts der geringen Fortschritte in den vergangenen fünf Jahren und reichlich Waffen einen idealen Nährboden für Gewalt. Kritiker werfen der SPLM vor, nicht genug für die Umsetzung des Friedensvertrags mit dem Norden und die Demokratisierung getan zu haben.</p>
<p>Die Regierung von Präsident Omar al-Baschir, der vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Hunderttausenden von Toten in Darfur des Völkermordes angeklagt ist, duldet die Kämpfe, wenn sie sich nicht gar anheizt. Denn beide Seiten haben es in den vergangenen fünf Jahren nicht geschafft, sich über den Grenzverlauf und die Aufteilung der Einnahmen aus dem Ölverkauf – überwiegend an China – zu einigen. Ein großer Teil der sudanesischen Erdölreserven befindet sich im Grenzgebiet zwischen den beiden Landesteilen.</p>
<p>Vor dem für 2011 geplanten Referendum müssten sich der Norden und der Süden unter anderem über den genauen Verlauf der Grenze und die Aufteilung der nationalen Schulden einigen, andernfalls drohe ein neuer Krieg, warnte diese Woche ein Berater al-Baschirs. Da der Sudan wirtschaftlich wie politisch eines der einflussreichsten Länder der Region ist – umgeben unter anderem von Ägypten, Äthiopien, Kenia und dem Kongo -, befürchten Experten im Falle eines neuen Krieges im Südsudan eine Destabilisierung der ganzen Region. Die ist ohnehin labil: Äthiopien ist im Dauerkonflikt mit Eritrea und Somalia, dessen islamistische Terroristen wiederum Kenia bedrohen. Im gesamten Ostkongo wird gekämpft, und in Norduganda und im Südsudan richtet die äußerst brutale &#8220;Widerstandsarmee des Herrn&#8221; immer wieder Massaker an.</p>
<p>Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article5781128/Wenn-der-Sudan-brennt-brennt-bald-ganz-Afrika.html</p>
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		<title>Angst vor neuem Konflikt im Sudan</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/22963/de/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 23:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[
Angst vor neuem Konflikt im Sudan
Nach dem Friedensabkommen zwischen dem Nord- und Südsudan 2005 hofften viele auf ein Ende des zwei Jahrzehnte währenden Konflikts. Fünf Jahre später steht Afrikas größter Staat am Scheideweg.
Der 9. Januar 2005 war für viele Menschen im Sudan mit großen Hoffnungen verbunden: Mit der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen Nord und Süd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><img src="http://www.dw-world.de/image/0,,5099128_1,00.jpg" alt="Einwohner bewachen ihr Dorf" width="194" height="143" /><p class="wp-caption-text">Einwohner bewachen ihr Dorf</p></div>
<p>Angst vor neuem Konflikt im Sudan</p>
<p>Nach dem Friedensabkommen zwischen dem Nord- und Südsudan 2005 hofften viele auf ein Ende des zwei Jahrzehnte währenden Konflikts. Fünf Jahre später steht Afrikas größter Staat am Scheideweg.</p>
<p>Der 9. Januar 2005 war für viele Menschen im Sudan mit großen Hoffnungen verbunden: Mit der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen Nord und Süd wurde der Schlusspunkt unter einen der längsten Konflikte des Kontinents gesetzt.<span id="more-22963"></span></p>
<p>Zwei Jahrzehnte lang hatten der überwiegend von arabischstämmigen Moslems bewohnte Norden und der von schwarzafrikanischen Christen und Animisten bewohnte Süden einen erbitterten Bürgerkrieg geführt. Nach dem Tod von etwa zwei Millionen Menschen und der Flucht und Vertreibung von vier Millionen Sudanesen vor allem im schwer zerstörten Süden sollte das Land endlich zur Stabilität zurückkehren.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 204px"><img src="http://www.dw-world.de/image/0,,1453965_1,00.jpg" alt="2005 unterzeichneten die Konfliktparteien das Friedensabkommen" width="194" height="143" /><p class="wp-caption-text">2005 unterzeichneten die Konfliktparteien das Friedensabkommen</p></div>
<p>Gespanntes Verhältnis zwischen Nord und Süd</p>
<p>Fünf Jahre später drohen die Konflikte zwischen den ethnischen Gruppen im Nord- und Südsudan erneut zu eskalieren. Bei Kämpfen im Südsudan wurden nach UN-Angaben binnen einer Woche mindestens 140 Menschen getötet.</p>
<p>Zahlreiche Hilfsorganisationen warnten vor einem neuen Krieg im Sudan. Die Region drohe in Gewalt, Armut und politischen Spannungen zu versinken, erklärten die Organisationen. Ihren Angaben zufolge wurden im vergangenen Jahr im Südsudan rund 2500 Menschen getötet und 350.000 vertrieben. Das seien mehr Tote, als es im gleichen Zeitraum in der westsudanesischen Krisenregion Darfur gegeben habe.</p>
<p>Auch in Darfur steht eine Lösung des Konfliktes noch aus. Dort kamen in den letzten sieben Jahren rund 300.000 Menschen ums Leben. Der internationale Strafgerichtshof hat gegen Präsident Omar al- Baschir Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen in Darfur erlassen.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><img src="http://www.dw-world.de/image/0,,4021231_1,00.jpg" alt="Verhandlungen brachten brachten bisher wenig Ergebnisse" width="194" height="143" /><p class="wp-caption-text">Verhandlungen brachten brachten bisher wenig Ergebnisse</p></div>
<p>Wahlen im April?</p>
<p>Viele Punkte des vor fünf Jahren unterzeichneten Friedensabkommens sind noch immer nicht umgesetzt, auch wenn der Süden eine Teilautonomie erhalten hat und die Volksbefreiungsbewegung des Südens in Khartum an der Regierung beteiligt ist. Im April sind Wahlen angesetzt - für die Bevölkerung des Südens zum ersten Mal seit 26 Jahren die Möglichkeit, ein neues Parlament und einen Präsidenten zu wählen.</p>
<p>Im kommenden Jahr sollen die Menschen im Süden in einer Volksabstimmung zudem über völlige Unabhängigkeit und einen eigenen Staat entscheiden. Doch je näher beide Termine rücken, desto mehr wächst die Angst vor einem neuen Konflikt im Sudan.</p>
<p>Autorin: Katrin Ogunsade (dpa, epd, afp)<br />
Redaktion: Klaudia Pape</p>
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		<item>
		<title>Sudan: „Im Süden reale Kriegsgefahr“</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/22961/de/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 23:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Sudan: „Im Süden reale Kriegsgefahr“
Droht dem Sudan ein neuer Krieg? Wenn der Fahrplan des 2005 unterzeichneten Friedensabkommens nicht eingehalten wird, ja. Das meint Robert Hedley, Leiter des Regionalbüros der Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ am Horn von Afrika. Für die „Diakonie Katastrophenhilfe“ ist er als Experte für den Sudan tätig und hält sich gerade in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sudan: „Im Süden reale Kriegsgefahr“</p>
<p>Droht dem Sudan ein neuer Krieg? Wenn der Fahrplan des 2005 unterzeichneten Friedensabkommens nicht eingehalten wird, ja. Das meint Robert Hedley, Leiter des Regionalbüros der Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ am Horn von Afrika. Für die „Diakonie Katastrophenhilfe“<span id="more-22961"></span> ist er als Experte für den Sudan tätig und hält sich gerade in Äthiopien auf.</p>
<p>„Es hat im Sudan viele verschiedene Konflikte gegeben, zum Beispiel in Darfur, der Abei-Region und den Nuba-Bergen. Wenn aber das Friedensabkommen aus dem Jahr 2005 nicht weiter verfolgt wird, besteht die sehr reale Gefahr eines neuen Krieges zwischen dem Norden und dem Süden des Landes. Beide Regionen haben eigentlich kein Interesse daran - aber die Menschen im Südsudan wollen die Unabhängigkeit. Sie setzen große Hoffnungen in das Referendum im Jahr 2011 und in die Möglichkeit, für die eigene Unabhängigkeit abstimmen zu können. Wenn sie diese Chance nicht irgendwie bekommen, wird das sehr ernste Konsequenzen haben.“</p>
<p>In dem nordostafrikanischen Staat haben bewaffnete Auseinandersetzungen in den letzten Monaten zugenommen. Auch bei den Vorbereitungen der Parlamentswahl im kommenden April und des Referendums von 2011 sei es zu Hindernissen gekommen, so Hedley. Wahlanmeldungen hätten zu spät begonnen, und viele Menschen hätten Informationen nicht erhalten. Das dadurch entstandene Misstrauen schüre weitere Konflikte, warnt der Experte.</p>
<p>„Wir externe Hilfsorganisationen können die Leute ermutigen, die in den Wahltrainingsprogrammen vor Ort arbeiten, die Bevölkerung gut zu informieren. Was bedeutet die Wahl für ihre Zukunft? Es muss auch garantiert werden, dass alle Gruppen der Bevölkerung in die Wahl einbezogen werden. Und drittens muss man allgemein die Entwicklung des Landes vorantreiben, zum Beispiel Schulbildung und Wasser garantieren. Denn dann merken die Menschen: Frieden lohnt sich.“</p>
<p>Die Aufgabe der internationalen Gemeinschaft sei nun, bei den Wahlen in diesem Frühjahr wie beim Referendum für eine faire Abstimmung zu sorgen. Doch auch an Optionen für die Zukunft des Landes müsse man in diesem Kontext denken. Hedley:</p>
<p>„Es gibt noch so viele Unklarheiten. Wenn der Süden beim Referendum tatsächlich für die Unabhängigkeit stimmt - wo soll dann eigentlich die Grenze verlaufen und was passiert dann mit den anderen Gebieten? Man braucht eine klare Idee und einen Fahrplan für die Zeit nach der Abstimmung. Wir hängen da noch sehr hinterher, obwohl die internationale Gemeinschaft hart an diesen Fragen arbeitet.“</p>
<p>Mit dem Friedensvertrag vom 9. Januar 2005 zwischen der sudanesischen Regierung und der Rebellenbewegung SPLM gingen zwei Jahrzehnte Bürgerkrieg zwischen dem Süden und dem Norden des Landes zu Ende. Zu einer dauerhaften Stabilisierung des Sudans kam es aber bis heute nicht. Die Wahlen vom kommenden April sollen die ersten freien Parlamentswahlen seit 24 Jahren überhaupt sein. In dem Referendum von 2011, dessen genauer Termin noch nicht feststeht, soll zudem über eine mögliche Unabhängigkeit des südlichen Landesteiles entschieden werden.</p>
<p>Quelle: Radio Vatikan</p>
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		<title>مع الإنفصال .. لماذا؟</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 22:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
مع الإنفصال .. لماذا؟
في نهاية التسعينيات راجت معلومات عن وجود مخطط غربي لتقسيم دولة السودان, وغطّتها الإعلام العربي بزخم كبير .ولم يتلاشى صدى &#8221; الكروراك &#8221; الذي إحدثته حكومة الانقاذ آنذاك والفضائيات ضد المناضل الكبير  د.غرنق, إلأ حين طرح مخطط عبدالرحيم حمدي القاضي بتقسيم السودان الى ثلاث دويلات. هذا مدهش .الامر يشبه لعبة الكعك مع [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong><br />
مع الإنفصال .. لماذا؟<br />
في نهاية التسعينيات راجت معلومات عن وجود مخطط غربي لتقسيم دولة السودان, وغطّتها الإعلام العربي بزخم كبير .ولم يتلاشى صدى &#8221; الكروراك &#8221; الذي إحدثته حكومة الانقاذ آنذاك والفضائيات ضد المناضل الكبير  د.غرنق, إلأ حين طرح مخطط عبدالرحيم حمدي القاضي بتقسيم السودان الى ثلاث دويلات. هذا مدهش .الامر يشبه لعبة الكعك مع الحناكيش <span id="more-22605"></span>. فهؤلاء لايجيدون سوى التخبيص .ويتدهور الموقف مع تطوره الى لعب أطفال, حينئذ لابد من تدخّل ناضج ما. ذئب ما , ثعلب ما أو حتى خنزير كونه أمهر في التسيس و أفضل بكثير من الزاعمون بأنهم رجال سياسة عندنا. تريد أن نضرب مثلا , تفحّص بطرفة عين في زعماء الاحزاب التقليدية وستقتنع بأننا لا نبالغ في نظرية النشؤ والتطور .. القرد كان أنسانا وليس العكس  حتي بعيد الاستقلال ولكن الانحطاط حّل بعد ذلك .<br />
الإنفصال بحد ذاته ليس أمر سئ لأنه أفضل تسوية متوفرة قبل الإدنثار أوالإنتحار في دولة منفصمة , وهو موقف بين رجلين أثنين لا ثالث لهما بحيث لا وجود للبين بين والمترددين من قبيل السيد الصادق المهدي ولا يحزنون ! أما التقسيم لهو أمر مختلف فحصيلته هي موديل دولة بوندلاند الصومالية . فهو بالضرورة يوجب طرف ثالث فبما أنه ليس المهدي المنتظر فهذا يعني بالضرورة تصوره في شخصية منحدرة من آل بيت الخوارج. وهذا بالضبط أحد اشرس إستراتيجيات الإستعمار التي خطّطت لإنتاج موديل الدويلات المسخة .لذلك طرح السيد عبدالرحيم حمدي يوجب الإستجواب . فهو قطعا ليس بمحايد , وبموجب فكرة التقسيم فهو رجل يعلن خطورته لشعب منهك بالحرب وغامض في تصوراته المستقبلية , فبدلا من ان يترك  لهؤلاء المتنازعين حسم خلافهم حول  جلابية الأنصارية &#8221; حمّالة أوجه &#8220;, فهو يستبقهم  بجلابية المرقع  و التضليل  بجنة خزان كجبار في وادي الموت , أعني الحرب على مياه النيل . فمصر المعروفة بجنونها الأبدية بمياه النيل سوف تبذل كل ما لديها حتى تقف حدودها عند محطة سكة حديد كوستي. فهذة تعني بالضرورة أولا إبتلاع هذة الدويلات الثلاث وينتهى الحال بهذة الشعوب الى شعوب مستضعفة ومضطهدة كحال أي شعب أسود تحت ظل حكومة أبارتهيد بيضاء , ونظرة واحدة للصعايدة كفيلة بالغم الذي سيصيب الشماليين بحال حنكشوا وراء مسلسلات التنويم المصرية.<br />
لقد ذهل أهل الحكم في السودان من ردة الفعل المصرية أبان مبارة الجزائر و مصر , فلقد&#8221; عيتووا&#8221;على الرئيس البشير في غرفة نومه كأنه ناطور عندهم . هذا الامر يعتقده بعض الحالمين من قيادات الغفلة , إنفعالات جياشة  وحالات منعزلة  وشاذة  في ادارة الدولة المصرية  بالذات وزارة الإعلام. للإسف هذا فهم قاصر,فمصر بالرغم من كل عيوبها  فهي الأكثر عقلانية وإنسجاما من بين كل الدول العربية , لا يمكنك أن تتجاهل موقف فهمي هويدي المقرب من الاسلاميين  ولا هيكل ولا العقد الفريد لطبقة الظرفاء, عن بكرة أبيهم, كانوا في قلب دب روسي واحد , للنيل من كرامة السودان . ولزم رجال الانقاذ الصمت المخزي وبدوا لإيام كالحبنقة  لقد راحت عليهم الحرف العربي فيقال أن الدكتور نافع على نافع  رد عليهم بالهوسا لم أكن أعلم بانه &#8221; عاق والدين أيضا &#8220;. ومهما يكن لقد وقع ضرر جسيم  لسمعتنا كشعب شهم . ولكن العبرة هي في فهم هذة العلاقة  المعلقة على حبل الغسيل, بمعنى مسلسل غاردنسيتي والإرهاب والكباب, لقد كشف هذا الحدث الرياضي حقيقة هذة العلاقات المبنية على جينات إفتراضية ! مثلا كلمة &#8221; أبن النيل &#8221; التي يسموننا بها ما هي إلأ كناية  عن سمك بلطي طافش مع التيار ..ثمة من يفضل أبن السبيل على هذا الإستخفاف .<br />
تحت جملة هذة العوراض هل الناقمون في سائر أنحاء السودان الاخرى مهيئون لمقابلة هذة التحديات؟ على سبيل المثال قوات حرس الحدود المصرية  ليس في حلايب بل في كوستى والابيض ليس هذا وحسب بل نشر ثقافة خشم البيوت المحدودة  لإدارة الدولة . هذة الأمور إذا لم تؤخذ بجدية مطلقة,  قبل الطلاق, مرة ثانية سنسّلم  رؤوسنا للحلاق .<br />
تأمّل معنا  خريطة السودان عشية الإنفصال. لقد تلاشت الشمالية عن الوجود كأمتداد طبيعي للصعايدة المهمشين وسيحصلون على التابعية المصرية وفي أسوأ الاحوال على جنسية البدون. ولن تفيدها ديهانات التبيّض مثل كريمات ديانا للإندماج يومئذ.<br />
أما الشرق فهي بدأت رحلة البحث عن الذات مذ أمد. فعمليات التطبيع مع أرتريا أو الحبشة أخذت مجرها دون ضجيج . وماذا عن دارفور المتمردة أبدا لن تستطيع مقاومة ثلاثة دول عتيدة على جوارها. فتشاد مثلا تحت قيادة قبلية , أي كانت , لن تتواني للحظة لضمها توجد ألف ذريعة تاريخية مفهومة لذلك. ولكن الجماهيرية العظمى تفكر في دارفور ولكنها بالنظر الى تجربة حرب أوزو فهي قد تغض الطرف عن طموحاتها و تصل الى تسوية مرضية مع مصر وتشاد حول ضم  كردفان اليائسة من هذة الامور برمتها .<br />
أما الجنوب فسوف تدخل إختبارا في غاية الدقة إذا ربطت نفسها بمسألة مصير الأنسان الأسود في هذة الكواكب وحضارتها, أعني السياسات الكبيرة , والتنقيب عن التاريخ فهذا الإتجاه نحو خلق الهوية المتميّزة, سيؤدي الى علاقات توتر ومواجهة مع المد العربي الذي في هذة اللحظة غطى ثلث السودان وينبغي على الاخوة المعربين ألأ تأخذهم النشوة فهم من الان فصاعدا في خانة التهميش أو العبودية في الدولة المصرية. وسيطرح أنسان الجنوب في لحظة المقاومة هذا السؤال لماذا هو متقوقع في نوملي وليس منبسطا في دلتا العليا ؟ النستلجيا هى حصيلة  النفس التي ذهبت حسرات نتيجة قرارات لا طموحة ولا متفوقة ! ولكن أذاما تخلت الجنوب عن هذة المسؤوليات التاريخية  فيمكن لها أن تكون دولة تأكل عيش ولكنها لن تصمد في المدى البعيد فسوف تجد نفسها على مقربة من شواطئ رأس الرجاء الصالح مهددة بالإنقراض, هذة ليست تهاويل. نظرة واحدة على, مجرى وادي النيل تحمل هذة الخلاصة من الاسكندرية  تزداد كثافة وزن الانسان كلما إتجهت جنوبا الى أسوان أو نوملي في السودان وتتخفف هذة الكثافة في اللون والقيّم عكسيا . ببساطة الصعايدة هم الجنوبيون في مصر وبحال الأندماج مع مصر فالشماليون هم الجنوبيون في مصر .. أذن الجنوبيون, النوبة, النوبيون ,سمى.. أشير هنا الى السود لقد كانوا في الأسكندرية ! .هذا ليس هو ما نسميه بالإستسلام الروسي . في السياسات الكبيرة لا وجود لكلمة إنفصال, فهي لا تسجّل مأسآة جيل أنما أجيال .وما وجود النوبة في قمم الجبال وليس في قلب الإهرامات لإكبر برهان حي لهذا الذوبان !<br />
كيسر أبكر<br />
keysarfor@hotmail.com</strong></p>
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		<title>Zwei im Sudan entführte zivile Helfer wieder frei</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 09:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zwei i
m Sudan entführte zivile Helfer wieder frei
NEW YORK: Zwei im August in der sudanesischen Unruheprovinz Darfur entführte zivile Mitarbeiter der internationalen Friedenstruppen der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union sind wieder frei. Das gaben die UN in New York bekannt. Die Exgeiseln, eine Simbabwerin und ein Nigerianer, seien dem stellvertretende Leiter der Friedensmission übergeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei i</p>
<p>m Sudan entführte zivile Helfer wieder frei</p>
<p>NEW YORK: Zwei im August in der sudanesischen Unruheprovinz Darfur entführte zivile Mitarbeiter der internationalen Friedenstruppen der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union sind wieder frei. Das gaben die UN in New York bekannt. Die Exgeiseln<span id="more-22182"></span>, eine Simbabwerin und ein Nigerianer, seien dem stellvertretende Leiter der Friedensmission übergeben worden. Beiden gehe es den Umständen entsprechend gut. Über die Umstände der Freilassung machten die UN keine Angaben. - Wie das sudanesische Außenministerium mitteilte handelt es sich bei den Entführern um eine Gruppe mit rein finanziellen Motiven. Ein Lösegeld sei aber nicht gezahlt worden.</p>
<p>Quelle: http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_5011157,00.html</p>
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		<title>Darfur-Hilfe besucht Live for Life</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 22:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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Darfur-Hilfe besucht Live for Life
Bild: Darfur-Hilfe besucht Live for Life . Eichstätt Eichstätt (awr) Über die afrikanische Krisenregion Darfur gab es bei einer Veranstaltung des Eichstätter Vereins Live for Life Informationen aus erster Hand. Dr. Mohammed Ali Zakaria und Amir Andusa Fadul vom Verein Darfur-Hilfe e.V. kamen ins Jugendzentrum. Der Besuch stand im Rahmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " src="http://www.donaukurier.de/storage/pic/dktestimp/news/eichstaett/1578818_1_xio-fcmsimage-20091207191259-006026-4b1d45abb094f.42ec9f263857ef2ee485abb6e6983655_20091207.jpg" alt="Freuen sich weiterhin auf gute Zusammenarbeit: Live for Life mit seinen Gästen von der Darfur-Hilfe, Andusa Amir Fadul und Dr. Mohammed Zakaria. - Foto: awr" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Freuen sich weiterhin auf gute Zusammenarbeit: Live for Life mit seinen Gästen von der Darfur-Hilfe, Andusa Amir Fadul und Dr. Mohammed Zakaria. - Foto: awr</p></div>
<p>Darfur-Hilfe besucht Live for Life</p>
<p>Bild: Darfur-Hilfe besucht Live for Life . Eichstätt Eichstätt (awr) Über die afrikanische Krisenregion Darfur gab es bei einer Veranstaltung des Eichstätter Vereins Live for Life Informationen aus erster Hand. Dr. Mohammed Ali Zakaria und Amir Andusa Fadul<span id="more-22136"></span> vom Verein Darfur-Hilfe e.V. kamen ins Jugendzentrum. Der Besuch stand im Rahmen der zehnjährigen Jubiläumsfeier des Jugendzentrums.</p>
<p>Eichstätt (awr) Über die afrikanische Krisenregion Darfur gab es bei einer Veranstaltung des Eichstätter Vereins Live for Life Informationen aus erster Hand. Dr. Mohammed Ali Zakaria und Amir Andusa Fadul vom Verein Darfur-Hilfe e.V. kamen ins Jugendzentrum. Der Besuch stand im Rahmen der zehnjährigen Jubiläumsfeier des Jugendzentrums.<br />
Click here to find out more!</p>
<p>Bild: Freuen sich weiterhin auf gute Zusammenarbeit: Live for Life mit seinen Gästen von der Darfur-Hilfe, Andusa Amir Fadul und Dr. Mohammed Zakaria. - Foto: awr<br />
Die in der Region Darfur im Sudan geborenen Zakaria und Fadul bedankten sich zunächst für die Unterstützung durch Live for Life, ehe sie über die Situation im Lande und die Hintergründe des Darfur-Konflikts referierten. Über 400 000 Menschen seien in Darfur bereits durch Bombardements des Militärregimes und die terrorisierenden arabischen Dschandschwid-Reitermilizen getötet worden.</p>
<p>Gegen den Diktator und Präsidenten des Landes Omar al-Baschir wurde am 4. März diesen Jahres deswegen ein Haftbefehl wegen Völkermordes vom Internationalen Strafgerichtshof in Deen Haag ausgesprochen.</p>
<p>Die Millionen Vertriebenen der Region leben nun teilweise zu Tausenden in Flüchtlingslagern in Zentralafrika oder dem Tschad. In der Grenzstadt Tiné, Verbindung vom Tschad zu Darfur, wurde auch das erste Schulgebäude gebaut, damit der Bildungsunterschied der Vertriebenen gegenüber den im Sudan lebenden Menschen nicht gravierende Ausmaße erreicht, und um den Jugendlichen eine Perspektive zu schaffen und somit den &#8220;Anschluss an die Rebellen zu verhindern&#8221;, betonte Zakaria.</p>
<p>Konkretes Ziel sei es, weitere Schulen zu bauen und ausreichend Schulmaterialien bereit zu stellen. Im Moment müssen aufgrund des Platzmangels, die Jüngsten in der Früh, dann die etwas Älteren und am Abend die Ältesten unterrichtet werden. Das geschieht durch ehrenamtlich arbeitende Lehrkräfte, die selbst in den Flüchtlingslagern leben. Unterrichtet werden beide Geschlechter zusammen in ganz normalen Fächern, darunter beispielsweise Geografie, Geschichte, Englisch oder Mathematik. Zahlreiche Klassen befinden sich auch noch in &#8220;Wartestellung&#8221;.</p>
<p>&#8220;Etwa 20 000 Euro hat das erste Schulgebäude gekostet&#8221;, erklärte Fadul. Die Schwierigkeit bestehe aber darin, die Baumaterialien zu beschaffen, weil der Versorgungsweg über den Hafen von Kamerun und dann landeinwärts führt.</p>
<p>Live for Life-Kassier Manuela Osiander zeigte sich zuversichtlich, dass der Verein schon dieses Jahr ungefähr ein Viertel eines neuen Schulgebäudes finanzieren könne. Von einer Zuhörerin wurde in diesem Zuge auch die Möglichkeit ins Spiel gebracht, nicht mehr gebrauchte Englischbücher der Eichstätter Schulen über Live for Life an die Darfur-Hilfe weiterzugeben. &#8220;Bei Interesse soll man unbedingt über die Homepage www.liveforlife.de Kontakt mit uns aufnehmen&#8221;, zeigte sich Vereinsvorsitzender Wurtinger über diesen Vorschlag am Ende der Veranstaltung sehr erfreut.</p>
<p>Quelle: http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eichstaett-Darfur-Hilfe-besucht-Live-for-Life;art575,2224031</p>
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		<title>UN-Bericht zu Darfur Helfer unter Verdacht</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/22124/de/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 21:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[
UN-Bericht zu Darfur
Helfer unter Verdacht
Von Viktor Funk
Schule der Darfur-Hilfe
Der UN-Bericht liest sich wie ein Krimi: Eine deutsche Hilfsorganisation für Flüchtlinge soll bewaffnete Rebellen in der sudanesischen Region Darfur unterstützen. Die Helfer sollen Geld für drei Schulen in Tine sammeln, von denen die UN-Autoren behaupten, dass es sie gar nicht gibt. Wer den neuesten Darfur-Bericht des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img src="http://www.fr-online.de/_em_daten/_dpa/2009/12/15/091215_1739_pol_darfur_win.jpg" alt="Eine Fatamorgana? Laut UN gibt es diese Schule in Darfur nicht. Deutsche Helfer wollen unter Eid das Gegenteil bezeugen. (Bild: Darfur-Hilfe)" width="480" height="360" /><p class="wp-caption-text">Eine Fatamorgana? Laut UN gibt es diese Schule in Darfur nicht. Deutsche Helfer wollen unter Eid das Gegenteil bezeugen. (Bild: Darfur-Hilfe)</p></div>
<p>UN-Bericht zu Darfur<br />
Helfer unter Verdacht<br />
Von Viktor Funk</p>
<p>Schule der Darfur-Hilfe</p>
<p>Der UN-Bericht liest sich wie ein Krimi: Eine deutsche Hilfsorganisation für Flüchtlinge soll bewaffnete Rebellen in der sudanesischen Region Darfur unterstützen. Die Helfer sollen Geld für drei Schulen in Tine sammeln, von denen die UN-Autoren behaupten,<span id="more-22124"></span> dass es sie gar nicht gibt. Wer den neuesten Darfur-Bericht des UN-Sicherheitsrats mit der Nummer S/2009/562 liest, kann den Eindruck gewinnen, dass das Geld deutscher Spender in die Hände der Rebellen, der &#8220;Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit&#8221; (JEM), fällt.</p>
<p>Die Rebellen gehören zur wichtigsten politisch-militärischen Gruppe im Sudan. Sie lehnen zurzeit Verhandlungen mit der Regierung in Khartum ab. Würde man eine Rangliste der Bad Boys im Sudan aufstellen, stünde die Regierung unter Generalleutnant Umar Hasan Ahmad al-Baschir allerdings weit oben - und die JEM weit unten. Gegen al-Bashir liegt ein internationaler Haftbefehl vor, weil er hauptsächlich für die humanitäre Katastrophe in der westlichen Region Darfur verantwortlich gemacht wird. Doch eine weiße Weste hat die JEM auch nicht. Die Darfur-Hilfe soll sie angeblich unterstützen.<br />
Der Verein ist klein, hat rund 25 eingetragene Mitglieder, einige Sudanesen aus Darfur gehören dazu, die meisten sind Deutsche, darunter Wissenschaftler, Politologen und Ethnologen. Zwei deutsche Ethnologinnen, Grit Jungstand und Meike Meerpohl, haben in Darfur geforscht, beide haben die Schulen, die es nicht geben soll, mit aufgebaut.</p>
<p>&#8220;Wir haben die Schulen regelmäßig ganz ohne Ankündigungen besucht&#8221;, sagt Jungstand. Und Meerpohl legt Fotos der Schulen aus dem Jahr 2006 vor, als sie auf den UN-Bericht angesprochen wird. Sie ist selbst darauf zu sehen, mit Büchern, die mit Spendengeld gekauft wurden. Beide Frauen betonen, sie würden &#8220;eidesstattlich versichern&#8221;, dass es die drei Schulen gibt. &#8220;Wir haben keinerlei Personalkosten, alles fließt nach Darfur, in die Schulen&#8221;, so Jungstand.</p>
<p>Nach Angaben des Vereins sind seit 2004 rund 71.000 Euro an Spenden zusammengekommen. Bis auf 15.000 sei alles bereits in die Schulen investiert worden. Mit dem Rest des Geldes sollen dort Toiletten gebaut werden.</p>
<p>Bei den UN ist es schwieriger, mehr zum Bericht zu erfahren. Trotz mehrerer FR-Anfragen ließ sich bisher nicht klären, wer zu den Schulen in Tine recherchierte und sie jetzt anzweifelt. Laut Ulrich Delius, Afrika-Referent bei der Gesellschaft für bedrohte Völker, verletzt der UN-Bericht die Sorgfaltspflicht.</p>
<p>&#8220;Man muss von der UN die höchsten Standards erwarten und die sind hier nicht erfüllt worden. Unter anderem wird eine Person wegen eines ähnlichen Namens verwechselt.&#8221; Adam Eltom, Vorsitzender der Darfur-Hilfe, beklagt zudem, dass mit dem Verein &#8220;niemand von der UN gesprochen hat&#8221;. Darfur-Hilfe bestreitet dagegen nicht, dass einige Vereinsmitglieder womöglich mit den Rebellen sympathisieren.</p>
<p>Die UN versuchen seit Jahren, die Situation in Darfur zu befrieden. Bisher ist die Mühe vergebens. Die Regierung in Khartum geht auf die UN-Forderungen genauso wenig ein wie die unterschiedlichen Rebellengruppen.</p>
<p>JEM selbst hat in einer Presseerklärung jegliche Verbindung zu Darfur-Hilfe verneint. &#8220;Hätten wir sie, würden wir uns geehrt fühlen&#8221;, teilt Khalil Ibrahim Mohamed mit, nach eigener Darstellung Präsident der JEM.</p>
<p>Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=2145765&amp;em_src=778714&amp;em_ivw=fr_polstart</p>
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		<title>Ärzte ohne Grenzen fordert Hilfe für Sudan</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 21:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ärzte ohne Grenzen fordert Hilfe für Sudan
Nairobi/Berlin – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen weist darauf hin, dass angesichts der eskalierenden Krise im Südsudan die Hilfsangebote für die Menschen unzureichend sind. Mit einem heute vorgelegten Report zur Situation der Menschen im Sudan fordert die internationale Organisation Regierungsbehörden, internationale Geldgeber und Hilfsorganisationen auf, das volle Ausmaß der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ärzte ohne Grenzen fordert Hilfe für Sudan</p>
<p>Nairobi/Berlin – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen weist darauf hin, dass angesichts der eskalierenden Krise im Südsudan die Hilfsangebote für die Menschen unzureichend sind. Mit einem heute vorgelegten Report zur Situation der Menschen<span id="more-22122"></span> im Sudan fordert die internationale Organisation Regierungsbehörden, internationale Geldgeber und Hilfsorganisationen auf, das volle Ausmaß der Krise zu erkennen und zu gewährleisten, dass den dringenden humanitären Bedürfnissen der Menschen umgehend Priorität eingeräumt wird.</p>
<p>„Die Gewalt steigt und stürzt die Menschen in eine Katastrophe nach der anderen“, so Stephan Goetghebeur, Sudan-Programmdirektor von Ärzte ohne Grenzen. Im Verhältnis zur dringend benötigten humanitären Hilfe bleibe das Augenmerk internationaler Geldgeber auf langfristige Entwicklung unangemessen. „Entwicklungshilfe allein reicht nicht. Nothilfe und humanitäre Arbeit müssen Priorität bleiben“, so Goetghebaur.</p>
<p>Im Südsudan kämpfen laut der internationalen Hilfsorganisation bis zu 250.000 Vertriebene gegen Krankheiten und Mangelernährung. 75 Prozent der Menschen haben keinen Zugang zur Basisgesundheitsversorgung.</p>
<p>Quelle: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39336/Aerzte_ohne_Grenzen_fordert_Hilfe_fuer_Sudan.htm</p>
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		<item>
		<title>Die IGMG-Opfertierkampagne erreichte auch Sudan</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/21854/de/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 19:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Die IGMG-Opfertierkampagne erreichte auch Sudan
Die IGMG- und IHH Europa-Delegation der IGMG-Opfertierkampagne für Sudan erfreute insbesondere die Flüchtlinge mit Opfertierfleisch. Außerdem wurden Opfertiergaben in die ärmsten Gebiete überbracht.
Die zehnköpfige Gruppe, die von Murat Ileri geleitet wurde, erfuhr bereits am Flughafen von Sudan, dass für die Menschen dort die Türkei und die IGMG einen ganz besonderen Stellenwert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.igmg.de/typo3temp/pics/32f89ea0e4.gif" class="alignleft" width="250" height="188" />Die IGMG-Opfertierkampagne erreichte auch Sudan<br />
Die IGMG- und IHH Europa-Delegation der IGMG-Opfertierkampagne für Sudan erfreute insbesondere die Flüchtlinge mit Opfertierfleisch. Außerdem wurden Opfertiergaben in die ärmsten Gebiete überbracht.<br />
Die zehnköpfige Gruppe, die von Murat Ileri geleitet wurde, erfuhr bereits am Flughafen von Sudan, dass für die Menschen dort die Türkei und die IGMG einen ganz besonderen Stellenwert haben.<span id="more-21854"></span> In Sudan wurde die Schächtung und Verteilung der Opfertiergaben in fünf Regionen durchgeführt. Für die Region um Hartum und Ummderman waren Nazmi Erdogan und Duran Altunboga zuständig. Murat Ileri und Yusuf Atabas für Darfur- Zentrum, Niyala und Umgebung. Mehmet Atasoy und Abdulkadir Yildizli für Darfur-Fasir. Engin Kolu und Mehmet Ziya Celik für die Eritrea Flüchtlingslager in Kassala. Für Al-Dschnunaina und Umgebung war eine Partnerorganisation verantwortlich.</p>
<p><img alt="" src="http://www.igmg.de/uploads/RTEmagicC_bildergalleri_1430_kur_kamp_DE.jpg.jpg" class="alignleft" width="454" height="150" />Man überbrachte Opfertierfleisch an Waisenhäuser, an Witwen, an Taube und Stumme, an Korankurse, an afrikanische Studenten und Flüchtlingslager. Die IGMG-Delegation stattete dem Gouverneur von Darfur und dem Leiter der Flüchtlingskommission einen Besuch ab. Die IHH besuchte das IHH-Waisenhaus und verteilte Opfertierfleisch. Das Volk, welches unter schweren Umständen lebt,  freute sich über das Opfertierfleisch. Sie bedankten sich und sprachen Bittgebete für die Menschen aus, die ihre Opfertiergaben an sie schickten. (sa)</p>
<p>Quelle: http://www.igmg.de/index.php?id=15&#038;no_cache=1&#038;tx_ttnews[tt_news]=11170&#038;tx_ttnews[backPid]=22&#038;type=98</p>
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		<title>Sudan: Friedenskräfte wurden erschossen, als sie Flüchtlingen Wasser brachten</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 19:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sudan: Friedenskräfte wurden erschossen, als sie Flüchtlingen Wasser brachten
  Am vergangenen Freitag wurden im Nord-Darfur (Sudan) Friedenskräfte von Unbekannten beschossen, als sie im Auftrag der UNAMID-Friedensmission einen Tanker begleiteten, der Wasser zu einer Sammelstelle in einem Flüchtlingslager brachten. 
Dabei wurden zwei aus Ruanda stammende Mitglieder der Bewachungstruppe an Ort und Stelle getötet und zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sudan: Friedenskräfte wurden erschossen, als sie Flüchtlingen Wasser brachten<br />
  Am vergangenen Freitag wurden im Nord-Darfur (Sudan) Friedenskräfte von Unbekannten beschossen, als sie im Auftrag der UNAMID-Friedensmission einen Tanker begleiteten, der Wasser zu einer Sammelstelle in einem Flüchtlingslager brachten.<span id="more-21852"></span> </p>
<p>Dabei wurden zwei aus Ruanda stammende Mitglieder der Bewachungstruppe an Ort und Stelle getötet und zwei wurden verwundet. Seit dem Beginn der Mission im Januar des vergangenen Jahres haben 20 Angehörige der Friedenstruppen das Leben verloren. </p>
<p>Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon rief die Sudanesische Regierung dazu auf, die Schützen ausfindig zu machen und zu verurteilen. Recht und Ordnung brachen im Darfur zusammen, nachdem sich zumeist nicht-arabische Rebellen gegen die Regierung erhoben hatten. </p>
<p>Quelle: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=803030</p>
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		<title>Darfur: Strengere Strafverfolgung wegen Gewalt</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 19:24:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Darfur: Strengere Strafverfolgung wegen Gewalt
Sudanesische Politiker und Diplomaten, die Kriegsverbrechen in der Krisenregion Darfur in Abrede stellen oder verschleiern, sollen zur Verantwortung gezogen werden.
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag will die Strafverfolgung ausweiten. Das kündigte der IStGH-Chefankläger Luis Moreno-Ocampo am Freitag vor dem Uno-Sicherheitsrat in New York an. «Seit den Nürnberger Prozessen ist Gehorsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darfur: Strengere Strafverfolgung wegen Gewalt</p>
<p>Sudanesische Politiker und Diplomaten, die Kriegsverbrechen in der Krisenregion Darfur in Abrede stellen oder verschleiern, sollen zur Verantwortung gezogen werden.</p>
<p>Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag will die Strafverfolgung ausweiten<span id="more-21847"></span>. Das kündigte der IStGH-Chefankläger Luis Moreno-Ocampo am Freitag vor dem Uno-Sicherheitsrat in New York an. «Seit den Nürnberger Prozessen ist Gehorsam nicht mehr länger eine legale Ausrede für den Auftrag für Verbrechen», sagte Moreno-Ocampo vor dem höchsten Gremium der Vereinten Nationen.</p>
<p>Der sudanesische Uno-Botschafter Abdalmahmud Abdalhaleem verurteilte die Pläne am Freitag umgehend und nannte den Chefankläger der Vereinten Nationen einen «Lügner».</p>
<p>Ein Haftbefehl gegen den Präsidenten </p>
<p>Erste Erfolge habe der Haftbefehl gegen den amtierenden sudanesischen Präsidenten Omar Hassan al-Bashir bereits gezeigt, sagte Moreno-Ocampo. Aus Angst vor seiner Festnahme habe Al-Bashir in den vergangenen Monaten nicht wie geplant zu Treffen in Südafrika, Uganda, Nigeria oder Venezuela reisen können.</p>
<p>Moreno-Ocampo hatte im März beim IStGH die Ausstellung eines internationalen Haftbefehls gegen Al-Baschir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Darfur erwirkt. Al- Baschir ist der erste amtierende Staatschef der Welt, der von dem Gericht per Haftbefehl verfolgt wird. Er weigert sich bisher, sich zu stellen.</p>
<p>Die Kämpfe zwischen arabischen Reitermilizen und Rebellen in Darfur haben seit dem Jahr 2003 nach Uno-Schätzungen mindestens 300&#8242;000 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 2,7 Millionen Menschen wurden vertrieben.<br />
(raa/sda)</p>
<p>Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Darfur-Strengere-Strafverfolgung-wegen-Gewalt/story/11691067</p>
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		<title>&#8220;Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 21:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Türkischer Premier Erdogan
&#8220;Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen&#8221;
Von Boris Kalnoky
Israels Verhalten gegenüber den Palästinensern im Gazastreifen hatte den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan im Januar noch wütend aufschreien lassen. Den wegen Kriegsverbrechen in Darfur mit Haftbefehl gesuchten sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir nimmt er hingegen in Schutz.
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat erklärt, seine Regierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 337px"><img src="http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00506/ERDOGAN_MUSLIME_DW__506907b.jpg" alt="Mach sich für den sudanesischen Staatspräsidenten Omar al-Baschir stark: Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan" width="327" height="218" /><p class="wp-caption-text">Mach sich für den sudanesischen Staatspräsidenten Omar al-Baschir stark: Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan</p></div>
<p>Türkischer Premier Erdogan<br />
&#8220;Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen&#8221;<br />
Von Boris Kalnoky</p>
<p>Israels Verhalten gegenüber den Palästinensern im Gazastreifen hatte den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan im Januar noch wütend aufschreien lassen. Den wegen Kriegsverbrechen in Darfur mit Haftbefehl gesuchten sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir nimmt er hingegen in Schutz.<span id="more-20917"></span></p>
<p>Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat erklärt, seine Regierung könne im Sudan keinen Genozid erkennen. „Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen“, sagte Erdogan. Daher sei der vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesuchte sudanesische Staatspräsident Omar al-Baschir in der Türkei willkommen.</p>
<p>Die Bemerkungen überschatteten den Auftakt eines Gipfeltreffens der Organisation der Islamischen Länder (OIC) am Montag in Istanbul. Baschir war eingeladen, allerdings nicht von der Türkei, sondern von der OIC. Daraufhin hatten die Opposition in der Türkei und die EU protestiert: Baschir müsse bei seiner Ankunft verhaftet werden. Die Türkei hat das Abkommen zur Errichtung des Internationalen Strafgerichtshofes nicht unterschrieben, ist aber Mitglied von Interpol. Auf Baschir ist ein Interpol-Haftbefehl ausgeschrieben.</p>
<p>Das Problem wurde schließlich ohne Gesichtsverlust für alle Seiten gelöst – die Regierung hielt ihre Bereitschaft aufrecht, ihn zu empfangen, Baschir verzichtete jedoch auf den geplanten Besuch. Dass Ankara ihn auch im Falle eines Besuches nicht verhaften würde, erklärt Erdogan damit, dass der Sudan ein islamisches Land sei, und „islamische Länder sind nicht fähig, solche Verbrechen zu verüben“.</p>
<p>Erdogan hatte zuvor Israel bezichtigt, in Gaza einen Genozid zu verüben. Auch den Chinesen warf er im Sommer „eine Art Völkermord“ an den Uiguren, der muslimischen Minderheit in China, vor. Nun sagte er, man könne Gaza und Darfur nicht vergleichen: Im Gazastreifen seien „1500 Menschen umgebracht“ worden, im Sudan könne er derlei „nicht erkennen“. Die UN werfen dem Sudan vor, für 300.000 Todesopfer im Bürgerkriegsgebiet Darfur verantwortlich zu sein. Sudans Regierung selbst spricht von 10.000 Tote.</p>
<p>Quelle: http://www.morgenpost.de/politik/article1204385/Ein-Muslim-kann-keinen-Voelkermord-begehen.html</p>
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		<title>في  تعريف  الهويه (1)</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[في  تعريف  الهويه (1)
الهوية هي الذاتية و الخصوصية و هي  القيم و المثل و المبادئ التي تشكل الأساس النخاغ للشخصية الفردية أو المجتمع، وهوية الفرد هي عقيدته و لغته و ثقافته و حضارته و تاريخه، وكذلك هوية المجتمع فهي الروح المعنوية و الجوهر الأصيل للكيان الامه . الهوية أيضا هي الوعي بالذات الاجتماعية و الثقافية، [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>في  تعريف  الهويه (1)</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>الهوية هي الذاتية و الخصوصية و هي  القيم و المثل و المبادئ التي تشكل الأساس النخاغ للشخصية الفردية أو المجتمع، وهوية الفرد هي عقيدته و لغته و ثقافته و حضارته و تاريخه، وكذلك هوية المجتمع فهي الروح المعنوية و الجوهر الأصيل للكيان الامه . الهوية أيضا هي الوعي بالذات الاجتماعية و الثقافية، وهي ليست ثابتة و إنما تتحول تبعا لتحول الواقع<span id="more-20893"></span>، بل أكثر من ذلك هناك داخل كل هوية هويات متعددة ذوات  مستويات مختلفة فهي ليست معطى قبلي، بل إن الإنسان هو الذي يخلقها وفق صيرورة التحول<br />
وإذا كانت الهوية – اصطلاحا- حديثة العهد بالتداول و الاستخدام، لما صارت اليوم مضمونا ذا دلالات عميقة تشمل كل ما يجعل من الفرد و المجتمع شخصية قائمة الذات و على قدر كبير من التميز. و الجدير بالذكر أن مصطلح الهوية لم يكن متداولا في الحياة الثقافية و الفكرية في مطلع هذا القرن فلم تكن الهوية من ألفاظ الثقافية و الفكر و لا من أدبيات العمل السياسي، إنما ترد على أقلام الكتاب ومفكرين  و على ألسنة المتحدتين و كانت العبارة التي تدل على هذه المعاني هي الاصالة الوطنية و الشخصية الوطنية بل إن مفهوم   نفسه كان ينطوي على هذه المعاني و يعبر عنها أقوى تعبير و أعمق الدلالة.<br />
و يشير لفظ الهوية إلى عدة معان و يعود بنا إلى عدة مجالات من التفكير منها الفلسفة و الميثافزقيا ثم المنطق، و العلوم النفسية و الاجتماعية، كما أن لهذا اللفظ باللغات الأوروبية معاني لا تطابق تمام المطابقة مع ماهو مقصود منه باللغة العربية. و إذا أخدنا لفظ الهوية من حيت اللفظ العربي الذي يقابل اللفظ الأوروبي &#8220;Identité &#8220;* فسيكون المعنى الأساسي الذي يتضمنه هو المطابقة، إذ نعلم أننا عندما نقول شيئين أنهما متماثلان أو متطابقان نستخدم النعت &#8221; Identique&#8221;* فهذا النعت يعني التماهي بين الشيئيين أي تطابق هوتيهما. عندما نستخدم عبارة هوية باللغة العربية نقصد هذا المعنى جزئيا لا كليا، فالهوية تعني المطابقة حقا، غير أن المطابقة فيها لا تكون مع<br />
شيء أخر بل تكون أساسا بين الشيء و ذاته فهوية الشيء هي ما يكون به مطابقا بذاته و يستمر به كذلك في وجوده. هوية الشيء هي ما يكون به الشيء هو ذاته متمايزا عن غيره، وأم ماثله في بعض الخصائص أو اشترك معه فيها. إن ما يشير إليه لفظ هوية هو وحدة الذات عبر التطورات و المظاهر المختلفة، أي أن الهوية هي ما يكون به الشيء أو الشخص مطابق لذاته رغم التغيرات و التطورات، يكون اقرب لفظ فلسفي إلى الهوية بهذا المعنى هو الماهية، فهوية الشيء هي ماهيته أي حقيقته الخاصة به، فماهية الشيء كما يعرفها الجرجاني في كتابه &#8220;التعريفات&#8221; فيقول &#8221; الماهية مثل الهوية هو جواب عن السؤال ما هو ؟&#8221; و يتابع الجرجاني تعريفه للماهية قائلا &#8221; إنها إدا وصفنا الإنسان مثلا بكونه عاقلا جاعلين من ذلك ماهيته، فان هذا القول من حيث انه مقول في جواب &#8220;ماهو&#8221; يسمى ماهية و من حيث ثبوته في الخارج يسمى حقيقة و من حيث امتيازه عن الغير هوية و من حيث حمل اللوازم له ذاتا &#8221; و مفهوم الهوية يحيلنا أيضا إلى تعبير أخر هو الجوهر فهوية الشيء أو الشخص هي ما يشكل جوهر كينونته في مقابل ما يمكن أن نعتبره خصائص عرضية قابلة للتغير و يبدوا بهذا المعنى أننا نعتبر ما يتغير عرضيا بالنسبة للهوية، و يبدوا كذلك أننا عندما نستخدم لفظ الهوية و نسترشد به في تفكيرنا نقصد أن نبحث عن ماهو ثابت، و عن ما نرغب في الحفاظ عليه و عن ما نظن انه يبقى رغم كل مظاهر التغير و التطور.<br />
و الهوية المبحوث عنها في هذا السياق تهم المجال الثقافي و الاجتماعي و السياسي بالمعنى الواسع لهذه الكلمات أي كلما يكون به مجتمع ما مطابقا لذاته، رغم التبادلات و التطورات أو هو ما تكون به حضارة ما مطابقة لذاثها و مغايرة لغيرها، الهوية بهذا المعنى هي نسق من الموروثات الحضارية و من الأسئلة و الأجوبة المتعلقة بالكون و السلوك الإنساني من المعايير الأخلاقية ومن العقائد الدينية و هي كذلك ما يعبر عن ذلك و يرتبط به من أعراف وعادات و تقاليد و هي كذلك مجموع التراث الثقافي و الحضاري الذي ترثه جماعة ما عن ماضيها أو يساهم في تشكيل كيانها، و حيث أن كل هوية تتشكل عند الجماعة أو الحضارة عبر تاريخ طويل فإننا نقول أيضا أن الهوية هي وعي الجماعة بتاريخها و تعرفها على ذاتها من خلاله و إذا كنا قد قلنا من جهة أن الهوية هي مطابقة ألذات لذاتها و تعرفها لذاتها، وهي ذات مكونات خاصة متمايزة عن ما للغير فإننا نقول أيضا أن الهوية هي هذا الشعور الذي يكون لجماعة ما بتاريخها بوصفه تاريخا خاصا تشكلت عبره مكوناتها الذاتية المميز لها4. كل جماعة و كل شعب أو حضارة تتماشى مع تاريخها الخاص. و تتعرف على ذاتها من خلاله و من خلال مجموع مكونات التي تشكلت لها عبر مداه و هذا الشعور الذي هو وعي من الذات الفردية أو الجماعية أو حضارية بما هو في الوقت ذاته شعور بالمغايرة و التماهي و نجد هنا الدكتور محمد عبد الباقي الهرماسي يميز بين الهوية الفردية، وهي مجموع الخصائص الجسدية و النفسية التي يتميز بها كل إنسان بين أقرانه، و بين هوية الأمة التي ينتمي إليها الفرد أي الهوية القومية و هي مجموع الصفات أو السمات الثقافية العامة التي تمثل الحد الأدنى المشترك بين جميع الذين ينتمون إليها و التي تجعلهم يتميزون بصفاتهم تلك عن ما سوا هم من أفراد الأمم الأخرى. هنا يمكن أن نتساءل عن ما إذا كان خطاب الهوية الوريث التاريخي للخطاب القومي أم لا ؟.<br />
إن الثقافة لا ترث القومية و لا تحل محلها، و ما يحدث في حالتنا العربية الراهنة هو أن القومية العربية تستنفر كل قواها و لاسيما الثقافية منها في مواجهة الغزو الثقافي الجديد الذي يستهدف ثقافتنا من خلال تذويب هويتها.<br />
و إذا ما دققنا أكتر في مفهوم الهوية نجد أنها استعملت كمصطلح في المنطق و الفلسفة و علم الاجتماع و غيرها من العلوم الأدبية والعلمية و قد تجلى هذا في الفلاسفة القدماء الذين اختاروا في التعبير عن اللفظ الأعجمي اللاتيني &#8220;Identité &#8220;* لفظ الهوية، حيث صنعوه من اللفظ الضمير &#8220;هو&#8221; بزيادة ياء النسب و تاء المصدرية و هذا الضمير يذل على الغائب و تستعمل لربط بين الموضوع و أخر في لغة المناطق فكأن الهوية المشتقة منه هي إثبات شيء غائب عن الحس شاخص لمظاهره فقط و هذا ملحظ دقيق و قد وجدوا فيه التعبير الأنسب عن كنه الذات الإلهية فالهوية بهذا المعنى اللغوي ليست سوى تشخيص ظاهر الباطن و دليل شاهد على غائب ، و هكذا تظل الهوية مهما قلنا عنها مجرد وجود اعتباري تشخصه أثار و أحداث و أفعال، وقد كان علماءنا في بحث مستمر عن معنى أوضح للهوية فقالوا &#8221; الأمر المتعلق من حيث انه معقول في جواب ما هو؟ يسمى ماهية و من حيث ثبوته في الخارج يسمى حقيقة و من حيث امتيازه على الغير يسمى هوية ومن حيث حمل اللوازم عليه يسمى ذاتا و لدلك نشرع لأنفسنا أن نطلق على ذلك الوجود الثابت في حكم العقل اسم الذات&#8221;5.<br />
إن العقل كما يرى الفيلسوف إميل ما يرسون لا يستطيع أن يدرك من الواقع إلا ما يمكن رده إلى الهوية فالعقل حينما يواجه التنوع و الاختلاف في ذوات العالم و موضوعاته إما أن يفترض انه يستطيع اكتشاف الوحدة داخل التغير فيكون له هدف و معنى ، إما إن يفترض إن لا هوية لاشيء إلا في لحظة عابرة في سياق جدلية لا تنتهي، فيكون حينئذ كمن يبحث في العدم و عليه أن يكف عن استنتاج القانون لأي ظاهرة إلا ظاهرة التغير و الواقع أننا نقف من العالم موقفا مغايرا لهذه النزعة الموغلة في فهم جدلية التغير .<br />
لقد حاول علماء الاجتماع الغربيين إثبات الهوية الاجتماعية و القومية إلى الشعب من الشعوب عن طريق ملاحظة الظواهر الملازمة لحياتها و عبروا عن ذاتية الشعب حين تبلغ أعلى صورة نماثلها بلفظ &#8220;الأمة&#8221; و هو المعنى السياسي و الاجتماعي لكل شعب ذي مقومات متميزة، وقد يقال في هذا السياق إن تصور هوية ما لمجتمع ما يتعين علينا أن نثبت أولا وجود هويته ، من الطبيعي حينئذ إن نتساءل بأي معنى نضفي الهوية على الأمة أو الشعب أو المجتمع يتكون من ملاين الأفراد المختلفين في أفكارهم و نزاعاتهم و سلوكهم اليومي و معتقداتهم.<br />
إن أول مل يتصوره الفكر عن هذه الهوية أن وراءها جوهرا ثابتا أو مقومات ثابتة و خيط ناظم لكل مظاهر الاختلاف و استمرارا للخصائص التي تميزها، باعتبارها خصائص يلاحظها الملاحظ في سياقها التاريخي، وان تغيرت الأطوار و اختلفت الأحوال من هنا نستطيع أن ندرك هذه المميزات للهوية التاريخية و الاجتماعية عن غيرها من الهويات.<br />
إن الهوية أي الأمة تنشأ من هويتها الاجتماعية و الثقافية و اللغوية و غيرها مما يميز هذه الأمة و لكي نقف على ملامح الهوية السودانيه لابد و أن نقف على ملامحه الاجتماعية و الثقافية و غيرها من خصوصيات المجتمع السوداني .. من هنا يتبن لنا أن إثبات الهوية هو تعبير عن انتماء إلى وطن ما ذو خصائص و مميزات ينفرد بها دون غيره . من المجتمعات  وسوف اواصل  في  سرد هذه الجزئيه  الي ان  نصل<br />
حقيقه  هويتنا  السودانيه</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>بقلم  الاستاذ \ عبد الرحيم  خميس<br />
Khamis102@gmail.com<br />
هيوستن – تكساس </strong></p>
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		<title>Sudans Staatschef offenbar nicht bei Treffen in Istanbul</title>
		<link>http://www.sudanjem.com/2009/archives/20864/de/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 18:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

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		<description><![CDATA[Sudans Staatschef offenbar nicht bei Treffen in Istanbul
(AFP) – Vor einer Stunde
Ankara — Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Staatschef des Sudan, Omar el Baschir, hat seine Teilnahme an einem Treffen der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) in Istanbul abgesagt. Entgegen seiner ursprünglichen Absicht komme Baschir nun doch nicht zu dem Wirtschaftsgipfel, berichtete die türkische Nachrichtenagentur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.google.com/hostednews/afp/media/ALeqM5iUMZHFjItAzwzgfi_v7LOul-QxuQ?size=s2" alt="" width="186" height="123" />Sudans Staatschef offenbar nicht bei Treffen in Istanbul</p>
<p>(AFP) – Vor einer Stunde</p>
<p>Ankara — Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Staatschef des Sudan, Omar el Baschir, hat seine Teilnahme an einem Treffen der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) in Istanbul abgesagt. Entgegen seiner ursprünglichen Absicht komme Baschir<span id="more-20864"></span> nun doch nicht zu dem Wirtschaftsgipfel, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf &#8220;glaubwürdige&#8221; Quellen.</p>
<p>Die sudanesische Delegation, die an der Vorbereitung des OIC-Treffens beteiligt gewesen sei, werde die Absage möglicherweise noch erläutern, hieß es weiter. Das Außenministerium in Ankara war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.</p>
<p>Ankara hatte am Freitag mitgeteilt, Baschir ungeachtet des internationalen Haftbefehls nicht festnehmen lassen zu wollen. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hatte Anfang März Haftbefehl gegen Baschir wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der sudanesischen Krisenregion Darfur erlassen. Durch den Konflikt starben nach UN-Angaben rund 300.000 Menschen; 2,7 Millionen Menschen wurden vertrieben. Die Türkei hat das Abkommen zum IStGH nicht unterzeichnet.</p>
<p>Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5irbcdvZN0O1FwmBptHhoxt8rt5CQ</p>
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